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looking glass“ und speziell unser geblasenes bayerischesGlas werde den Charakter einer auf dem Weltmarkt ge-suchten Spezialität bewahren und wieder befestigen, dazuermuthigt die hervorragende Vertretung der Industrie inder Landesausstellung. Die Kollektivausstellung der welt-bekannten Fürther Spiegelfabrikanten, welche durch ver-schiedene andere Gruppen mit sehr geschmackvollen kleinerenund grösseren Glasfabrikaten der mittelfränkischen Ab-theilung ergänzt wird, gereicht nicht blos Mittelfranken ,sondern auch der Oberpfalz , deren eigene Glaskollektiv-ansstellung nur klein ist, zur Ehre. Ebenso bildet dieKollektivausstellung der niederbayerischen Glasindustrie mitihrem prächtigen Spiegelglasgehäuse und dem darin unter-gebrachten Sortiment von Glasgeräthen aller Art, Flaschen,Römergläsern, Glühlampen, Lustres u, s. w. einenGlanzpunkt der Ausstellung. Auch die pfälzische Glas-In-dustrie, die auf der letzten Ausstellung fehlte, ist diesmal mitTafelglas der Lautzenthaler Glashütte (St. Ingbert ), ge-ätztem Scheibenglas und Mousselinglas der Marien-
thaler Hütte vertreten. Ausser diesen Hauptindustrieen sindnoch vertreten die Stockheimer Glasfabrik mitChampagner-flaschen und die Firma F. Ad. Bichter & Co. in Ronsteinmit Medizinal- etc. Gläsern. Dagegen fehlt diesmal dieSchlierseeer Glasfabrik und — eine bayerische Spezialität —die Glasperlenindustrie, welche als Hausindustrie inNiederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken betrieben, be-sonders nach Russland, Südamerika und Indien ihre Fabrikateabsetzt, durch die Zollverhältnisse aber sehr gelitten hat.
V. Unter derselben Kalamität leiden viele Branchen derin einzelnen Richtungen hochentwickelten bayerischen(V. Gewerbegruppe) Industrie der Metallver-arbeitung (23,252 Betriebe, bes. in M.-Fr., O.-B., Schw.;am meisten verbreitet in den Bezirken der Nürnberger