gest. ISNS.^
Gottlieb Konrad Pfeffel.
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Er jagt das Reh; — mit schnellen FüßenEntwischt ihm dieser leck're Schmaus. —
Atzt will er sich am Schöps' erholen. —Auch dieser hatte sich empfohlen/
Und Isegrim»! schlich leer nach HauS'.
Es ging ihni/ nach dem Spruch' der Alten:Wer Alles will — / wird Nichts erhalten.
3. Der junge Hecht.
Aurch eines Fischers Netz berückt/
Wird in ein Garn ein junger Hecht verstrickt. —
Das Sprüchwort sagt: „die Noth bricht Eisen." —
Der Krieg'Sgefang'ne nagt so lang';
Bis daß eö endlich ihm gelang/
Sich aus den Banden loszureißen.
Atzt spricht er bei sich selbst- „ei/ ei,
Ich dachst es nicht, bei meiner Ehre!
Daß hier ein Netz verborgen wäre. —
Ei nun, ich bin ja wieder frey.
Kein Henker soll zum zweite» Mal' mich kriegen! —
Doch still! — was seh' ich hinter jenem Boot'
Im Wasser hin und wieder fliegen? —
Bei'm Element','ein fetter Bissen Brod!" —
Er schnappt danach, — und läßt, dem Netze kaum entgangen,Sich nun — durch einen Hamen fangen.
4. Der Ruabe und die Datteln.
Ein Knabe aß, wie viele Knaben,
Die Datteln für sein Leben gernUnd, um des Guten Viel zu haben,
So pflanzt er einen DattelkernIn seines Vaters Blumengarten. —
Der Vater sah' ihm lächelnd, zuUnd fragte: „Datteln pflanzest du? —
O Kind, da muß'st du lange warten;
Denn, wisse! dieser edle BaumTrägt oft, nach zwanzig Jahren, kaumDie ersten feinest süßen Früchte." —
Karl, der sich dessen nicht versah,
Stand, anfangs ganz betroffen, da;