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Das Deutsche Buch : aus deutschen Musterschriften / nach der Zeitfolge geordnet von Friedrich Heyne
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E p h r. M o s. Kuh.

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Beinah' für einen Weisen halten;"

So sprach der Pavian,doch mangelt dir Verstand;

ES fehlt dir noch an tausend schönen Dingen;

Du machst nicht nach, Was man dir vorgemacht,Machst nicht, daß Alles fröhlich lacht;

Du kannst nicht klettern, kannst nicht springen,

Fängst keinen Apfel mit der Hand,

Gleich mir; auch nimmt der Fürst dafür mich in den Saal;Du hältst im Stalle nur dein kärglich' Mittagsmahl."Armseel'ger Springer,"" rief der Elephant,Dich machte die Natur,

Zum Zeitvertreib' der Fürsten, nur;

Ich aber, kann in seine Feinde dringenNnd ihm den Steg zuwegebringen.""

* * *

Dem Affen gleicht noch mancher Thor;

Er zieht sich, weil man ihn für Geigen nnd für SpringenZu sehr belohnt, dem besten Staatübedienten vor.

2. Das Gewitter.

Äer Donner, der so furchtbar brüllteUnd Wald und Flur mit Schrecken füllte.

Rollt nicht mehr durch den Dunstkreis her,Und auf dem blumeßvollen AngerErschreckt die Luft, von Dünsten schwanger,Durch keinen Blitz, den Pilger mehr.

Der Sturmwind schweigt, und rege WesteDurchsäuseln die beperlten Aeste

Und athmen sanft um 'Klee und Rohr.

Die Vogel jauchzen Wonnelieder.

EUtfaltet, prangt die Rose wiederUnd hebt ihr Purpurhaupt empor.

Wer war'S, Der in Orkanen stürmte?

Der Wolken, wie Gebürge, thürmte?

Der ihre Last mit starker Handtlm'ö ganze Firmament gezogenUnd nun den lichten Farbenbogen

Von Pol' zu Pol' so herrlich spannt?

Du bist'S, Jehova, Gott der Götter.

Du droh st, es zürnen grause Wetter;

Der Sturm dnrchwüthet Luft und Meer.