Cap. I. Judcnthum. tz. 21. Philo. tz. 22. Secten. 23
DieserH e Ileni s mus. der selbst der H. Schrift in griechischer Sprache be-durfte. erzeugte in der Stadt Alexanders, dem Markte des Welthandelsauch für die Wissenschaft, die erste Philosophie der Offenbarung, die zu-nächstdurch Ph i l o, einen schwachen Denker, aber von hohem sittlichen, tiefreligiösem Gemüth, aus die Nachwelt gekommen ist."') Ihre widerstreben-den Elemente: unbedingter Glaube au die göttliche Offenbarung immosaischen Gesetz und nicht geringeres Vertraun auf die Wahrheit plato-nischer Philosophie; ihre subjeciive Versöhnung: die griechische Philo-sophie aus der H. Schrift entlehnt und der göttliche Schriftsinn durchallegorische Auslegung zu finden. Ihr Grundgedanke: eineVergeistigungder Gottesidee zu solcher Höhe. daß jede bestimmte Eigenschaft schwindetund jede Berührung mit der Welt aufhört. Daher ein aus Gott hervor-gegangenes Mittelwesen, der göttliche Logos mit andern mehr oderminder ebenbürtigen Geistern, zwischen persönlicher Existenz und bloßerVerendlichnng Gottes mitten inne schwebende Phantasiebilder, die un-göttliche Materie zum Nachbilde ihrer Ideenwelt formen und mit demHauche des Göttlichen beleben. Auch der Mensch ist nach seinem irdischenTheile derMaterie verfallen und Gott ihm verborgen: aber das ursprüng-lich Göttliche in ihm ist durch Kampf und Entsagung zu befreien, so daßer sein wahres Leben in einzelnen Momenten schon diesseit des Grabes imseligen Anschaun der sich ihm mittheilenden Gottheit findet, wie Mosesder gottgeliebte Mittler. Diese göttliche Philosophie wurde von denTherapeuten ausgeübt, welche in einzelnen Hütten meist am Mare-otis bei Alexandrien jedem Genuß, jeder Sorge und Arbeit des irdischenLebens abgewandt, der Anschauung und Lobpreisung des göttlichenWesens lebten?)
H. 22. Die drei Secten.
Iiium serixtoininlllusliiuiii jvrnsii, LoaliZori, Lorurii) äe tridns ludasor. suetiss^ntnginL kä. IriZIanäins, Delphis 703. 21. 4. Zchlwclienömger, die Pharisäer. Rel.Pbilosophcn o. Asketiker? fBeitrr. z. Eint. insN. T. Stuttg. 832. dt. 7) krossmnnn!I. De DIrilos. 8aci<Irloasoi. Dps. 836. II. ve tinZmentis 8n6ä. exsx. 837. III. vestatn 8aää. litsiurio, nwiali et xolitico. 838. 4. A. Biedermann, d. Phar. u. Sadd.Zür. 854. I. Hanne, d. Ph. u. Sadd. als polit. Parteien. fZts. f wiff. Th. 867.H. 2 s.) I. wellhausen, Ph. u. Sadd. Greifsw. 874. — A. Mischt, ü. d. Efs. fTüb.th. Zts. 855. H. 3.)
Die bestimmtesten Gestaltungen des Zudenthums in Palästina stel-len sich seit der makkabäischen Zeit in 3 Ordensverbindungen dar. Die
a) kkiionis Oxx. ecl. Uanzezr, Donck. 742. 2 1. k. Abdruck d. großem Hälfte: UNI.ktsEsr, Dil. )785 ss.) 820. 5 1. Mit Aufname d. v. A. Maja u. Aucher aufgefundncnReste in d. Livl. kutinna, Dxs. j828 ss.) 852. 8 1. Tmizer, z. Kritik d. Schrr. d.Philo. jStud. u. Krit. 831. H. 1.) 6. <s. krossnurnn! tznaestt. Dstilonous. I. vsllreol. IstNI. kontib. II. Du Dps. 829. Ddii. opernin ooiitlnna soiiss et
viäo edion. Dps. 841. 4. T. tiiegsried, Philo als Ausleger d. A. T. Jena 876.i>) Das Augenzeugniß vielfach bei Philo. das Mißvcrständniß Las. D. eoc. 2, 17. — I.Bellcrmann, gcsch. Nachrichten ü. Efsäer u. Therapeuten. Brl. 821. Eftörer, Abth. 2.S. 280.