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Kirchengeschichte : Lehrbuch zunächst für akademische Vorlesungen / von Dr. Karl August Hase
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84 Alte Kirchmgesch. 1. Per. 2. Abschn. I. 100313.

4) Hermogenes in Karthago jum 200" streift nur an den gno-stischen Gedankenkreis, indem er die Gottheit auf den ihr gteichewigenwildgährenden Wettstoffwie mit der Macht der Schönheit einwirkend, ausihm Natur und Menschheit gestalten läßt, so daß auch dasHäßliche undBöse als ein widerstrebender Überrest sAxvo>Ef in die Weltordnung ein-geht, aber nach Entwicklung alles Bildungsfähigen in das chaotische Nichtszurücksinkt. Tertullian ließ an Hermogenes seinen Grimm aus gegen diebildende Kunst und freie Sitte innerhalb der Kirche.

K. 60. V. Gnostische Ebioniten. Vrg. tz. 30. 55.

Ticander im Anh. z. genet. Enlw. jS. 73.j Credit«: Effäer u. Ebioniten. sWincrsZts. f. wiss. Theol. 827. H. 2 f.j u. die Ebb. d. Judenchr. sBeilrr. z. Eint. in d. bibl.Schrr. Hat. 832. B. I. S. 268.) 6cs)»erlie»öurger, e. übersetz. Punkt in d. L. d. Ebion.sTüb. Zts. 830. H. I.s Lnur : äs Lvionitar. oilx. ot Uoc«. ab Lsseiii» rexetonUa.r,rb. 831. 4. Tnb. Zts. 831. H. 4. 836. H. 3. 838. H. 3. Th. Jhrbb. 844. H. 3.

Die clementinischen Homilien sS. 66s haben eine Ausgleichungdes ebionitischen und paulinischen Christenthums versucht durch die Be-gründung einerwesentlichen Gleichheit vonJudenthum und Christenthum.Ihre Gotteslehre ist monotheistisch, aber alles Gewordene entwickelt sichdurch Gegensätze, die doch nicht unbedingt sind und im irdischen Daseinsich als Weibliches und Männliches verhalten. Das llrwescn

mit einem ewigen Weltstoff als seinem Leibe hat unter zwei aus ihm her-vorgegangenePrincipe die Welt vertheilt, so daß Sata n die Gegenwart.Christus") die jenseitige Zukunft erhielt, aber auch jener fördert dasGute als rächende Macht und immer hat esMenschen der Zukunft gegeben.Denn Christus ist in Adam Mensch geworden und hat die Urreligion ge-offenbart, welche Satan durch das Weib verfälschte. Zur Wiederherstellungist der durch die Weltalter schreitende Christus mit den Namen die Gestal-ten wechselnd abermals in den Patriarchen und in Moses erschienen; aberauch diese Offenbarung ist durch die alttestamentlichen Propheten, die alsvom Weibe geboren'') mit der Wahrheit die Lüge verkündeten, getrübtworden. Wiederum ist Christus inJesu gekommen, um die Urreligion her-zustellen und allgemein zu machen. Daher der ächte als Geheimlehre be-wahrte Mosaismus und das ächte Christenthum einander nicht entgegen-stehn. Zur Losreißung vom Reiche Satans wird eine Askese gefordert,die von der Erde nur dasNothdürftigste nimmt, nichtFleisch, nichtWein.doch mit Empfehlung der Ehe. Die Homilien waren nie das Bekenntnißder römischen Kirche, sind aber in Rom um die Mitte des 2. Jhh. verfaßtoder überarbeitet, um das hier noch nicht ausgestoßne, doch bereits unter-gehende Judenchristenthum durch eine essenisch-gnostische Theorie mit dergroßen Kirche auszugleichen °) und gegen den Judenhaß des Gnosticismus

Nach Ilasr. Ke5. 6, 35 scheint der eine Führer der morgenländ. Schule Valentinsderselbe mit dem Armenier 7. 31 zu sein.

«) Auch asefi«, irvaöza« ulv; Aeoü genannt, b) lUattlr. 11,11. c) Nachdem ächten Briese des Clemens, dem Pastor des hermas und den Schriften Justins einer-seits gegen Jchwegler, nachap. Zeita. B. 1. S. 402, andererseits gegen Dörner, L. v. d.