Cap. II. Kirchenrecht. §. 140. Staat. Kirchengut. Klerus. 193
Kiel 844-76. 8 B. 2. A. 865ff. L. Walter, deutsche Rcchtsgcsch. Bonn s853s 857.2 B. A. Bfrörcr, z. Gesch. deutscher Volksrechte im MA. hrsg. v. Weiß, Schaffh. 365 f.2 B. I. Lehr, Staat u. K. im fränk. R. Wien 86g. — Essendorf, d. Karolinger u. d.Hierarchie ihrer Zeit. Essen 83g. W. «>. Eieftstrecht, Gesch. d. deutschen Kaiserzeit.Brnschw. s855 ff.s b. j. 4 B. 4 A. 874 ff. B. I.
tz. 139. Urkunden des Kirchenrechts.
Nach deutschemRechtsgrundsatze behielt die Kirche mit allen kirchlichenPersonen ihr römisches Rechts) aus dem sich allmälich durch die neuenVerhältnisse ein neuer Rechtszustand entwickelte. Daher die spanischeSammlung und der Dionysische Codex fortwährend als Rechtsquellengalten. Die neuen kirchlichen Bräuche und Gesetze wurden theils in dieVotksrechte aufgenommen, theils als Synodal- und Reichstags-Beschlüsseerlassen?)
tz. 140. Verhältniß der Kirche zum Staat, Kirchengut und Klerus.
I. Hunde, v. Ursxr. d. Reichsstandsch. d. Bisch. u. Äbte. Gött.'774. 4. L. Zolls,v. d. Einflüsse d. Geistlich!, unter d. Merowingern. Nürnb. 830. 4. G. La», ü. d. Einst,d. Lehnn«, a. Geistlich!, u. Papstth. sZts. f. hist. Th. 841. H. 2.s p. Hoch: Gesch. d.Bencficialwes. b. 10. Jhh. Erl. 850. u. Feudalität u. llnterthanenverband. Wein«.863. Dgg. E. wach. die Anfänge d. Lehnn«. sHist. Zts. 865. H. I.s
Zwischen dem siegreichen und dem besiegten Volke waren dieBischöfe,unter beiden gleichgeehrt, die Vermittler des Friedens. Nachdem die Kö-nige, ursprünglich die Heerführer ihrer Waffengenossen, das monarchischePrincip des römischen Rechts gekostet hatten, verbanden sie sich die Bi-schöfe, um mittels derselben die Sieger zu zügeln, die Besiegten zu ver-söhnen, durch Hosämter und Lehnsgüter, achteten sie demnach für ihreVasallen."') Aus den seit der Eroberung allmälich entstehenden und durchdie Kirche selbst entwickelten Lehnsverhältnissen ist meist zu erklären, wasdie Könige über die Kirche, die Bischöfe über den Staat vermochten. DerKönig erwählte die Bischöfe, oder empfahl die zu Wählenden dem Klerusund Volke?) sie selbst aber wählten mit den andern großenLehnsträgernden König oder bestätigten seinen Erbnachfolger. °) Die Bischöfe schwurendem Könige und namen Recht vor seinem Gericht: aber Schöffen ihresGleichen sprachen das frei oder schuldig?) Wer sich durch geistliches Ge-richt verletzt sah, konnte bei dem obersten Lehnsherrn Recht, oder dochGnade suchen?) Das Asyl der Kirchen als Ausfluß des Kirchenfriedens
er) klon», LnisIrLN, I. o. 511. vun. 1. sUnnsi 1. VIII. x. 350 s.s I,sr Rixnarior,11t. 58. o. 1. sValtor 1. I. x. 180.s d) Vultor, ttorxris suris 6sim. nutiqui.Lei. 824 ss. 3 1. Nonnin. dorrn. I-oxos, 4 1. 835. 37. 65. — Loxostu diioitol.äixloir«. Xuioloiuiit in Auszügen s752-918s v. Lvhmrr, Frks. 834. 4.
ch HgäsAUiii 6Uioir. o. 41. 76. LanALlIons, I, 13. sNoi«. dorrn. 1. II. x. 736.sch 6ono, Lurol, V. n. 54g. cnn. 10. 6ono, lolstun, XII. n. 681. cnn. 6. ZwarLono,kuirs, V. L. 615. eo.ii. I. Doch vrg. Vsltor 1. II. P. 13. e 6ono, lolotun, VIII.u. 653. enn. 10. Vilkins, doiro. Lrit. 1. I. x. 148 s. Über Frankreich: PlanckB. II. S. 148. ss) ÜroZ, Inr, II. Iiune. V, 18. 28. klone, LgllisZr, L. 788.c. 37. sValtor 1. II. x. 84.s e) 6ono, karis, V. u. 615. enn. 3. mit Chlotars er-weiternder Bestätigung. sVnItsr l. II. x. 14.f klaxit, Iranool. u. 784. c. 4. sVultsi1. II. x. 116.s
Kirchengeschichte. 10. Aufl.
13