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Kirchengeschichte : Lehrbuch zunächst für akademische Vorlesungen / von Dr. Karl August Hase
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207
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Cap. I. Papstthum, h. 153. Gregor IV. Leo IV. 207Cap. I. Welthistorische Entwickelung des Papstthums.

I. Regest» x. 222. LusstLsills jS. I64j. kontiüeuw Lein. inäs »d

exeunts 8 . IX asc^as »4 8 . XIII Vit»s »b »ec>u»iidns eonsei.. I. Vssttsiieii.I.P 8 . 882s. 2 4. U»itimis kolomis jch 1278s, 6 dionieon. 60 I. 818.1. Böhmer:Reg.R»roIoriim lS. 1981. Regest» Regsm »t^uelmxx. Ro>». Urk. d. töm. Kaiser».K. v. 9I1-I3I3 in Äusz. u. Oiachweis. Frf. 831. 4. Die Reichsgcs. v. 900-1488.Frlf. 832. 4. II. L. yösler, d. deutschen Päpste. Rgnzb. 839. 2. Abth. Efrörer,Gesch. d. Carolinger s840-S18.s Freib. 848. 2 B w. wenäi, d. fränk. Reich. s843-861.j Lpz. 831. GieseLrecht sS. 193s B. Il f. Gregorovins sS. 196s B. II-IV.E. Oümmler, Gesch. d. ostfränk. Reicks. Brl. 882. B. I.

z. 1L2. Merficht.

Bis auf Gregor kämpfte das Papstthum aus tiefem Verfall sich er-hebend für die Herrschaft über die Kirche, weniger die Päpste selbst dennder Statthalter Gottes aus Erden hatte bei der Zerrissenheit Italiens oftnicht, wo er sein Haupt sicher niederlegte, oder sah, wenn die Partei, welcheihn trug, siegreich war, S. Peters Nachfolge für eine gute Pfründe an,sondern dieNoth der Zeit und diejenigen, welche sie verstanden. Der Ein-heitsdrang derKirche gelangte zu seiner monarchischen Spitze in dem Einenan Christi Statt. Seit Gregor wandte sich der Kampf für die Freiheitund Herrschaft der Kirche. Sie hatte ihre Macht auf ein breites Funda-ment von Grundbesitz gegründet und war eben dadurch auf das Territo-rium und in die Botmäßigkeit des Staats gerathen. Der Kampf desKaiserthums undPapstthums, beide mitdem Dränge zur Weltherrschaft,war unvermeidlich, die Verwickelung ohne Opfer unlösbar. Das Papst-thum siegte durch die höhere Macht des Geistes, aber der Kirche kam derSieg nickt zu Gute, derStaat war im Innersten verletzt, sonach der Zwie-spalt durch den Sieg nicht versöhnt.

§. 153. Ludwig der Fromme s814-40> und die Schenkung Konstantins.

Ludwig der Fromme regierte nach demRathe seiner Geistlichen undwurde in entscheidender Stunde von ihnen verlassen.War der Papstdes Kaisers Lehnsmann und nach seinem Willen gewählt?) so ehrte ihndoch der Kaiser als seinen geistlichen Vater. Bei der CharakterschwächeLudwigs und unter den Thronstreitigkeiten seiner Söhne entzogen sich diePäpste zuweilen der kaiserlichen Gewalt, während die Ertheilung der Kroneals das Werk ihrer Gunst erschien; doch fand sich Greg orIV s827-44sbei der Einmischung in diese Streitigkeiten von den fränkischen Bischöfenmit Entsetzung bedroht. Sergius IIsah die Schiffe der Saracenen indie Mündung des Tiber dringen und das reiche Schatzhaus der Peterskirche

a I. Vita HIiicko^Lei. f)1oil. Oerw. 1". II. x. 585.^ B. 5imlon, Jhrbb.

d. fränk. R. unter L. d. Fr. Lpz. 87.4-76. 2 B. kasoliLSn L-Läbörti Vita ^Valao. flh.x. 533.^ II. L. Zlmlx, 6t I-ouis 16 OedonnAiis. kar. 849. b) Vita I-.

e. 25s. flVlon. Osrin. 1. II. x. 619.^ I-soIV I^otdario. I>. I. Oist. X.

e. 9.^ Urächtheit d. Conftituüon, durch welche Ludwig d. Fr. den Römern die Wahlfrei-heit f8l7 zurückgibt: IV'UalLli, Oensura. IVps. 749. fkottii 8>41oA6 l'.VI. p. 278.1Llarin!) Lrrini, nuovo 65LM6 cksll' autentieilk äs' äixlyirli äi I.. 1^., Ottone 1 eXrriAo II. Itom. 822. e) Vita f^loii. (rtzrw. I'. II. x>. 562.^