336 Mittlere Kirchengesch. 4. Per. I. 1216—1517.
bedeutendenGestalt und Wirksamkeit gekommen wäre. JnnocenzIVs1245)hat den Carm eilt ern zum Troste für das Verlorne Morgenland,") Ale-xanderlV s1256) den Augustiner- Er emiten, die er aus zerstreutenMönchsvereinen unter der Regel Augustins vereinte, die Privilegien derBeitelorden verliehn/) Die Servilen sLsrvi t>. lLlarias Vir-A.), durcheine religiöse Erregung in Florenz zur Feier der göttlichen Jungfrau undihres Schmerzes entstanden s1233), erhielten dieselben nach mancherleiUngunst unter Martin V.") Colombino, der durch das Lesen von Hei-ligengeschichten bewogen wurde, die Verwaltung von Siena mit den nied-rigsten Dienstleistungen zu vertauschen, stiftete nach der Regel Augustinsdie Jesuaten/) welche Urban V sl 367) als bettelnde Laienbruder bestä-tigte, Clemens IX s 1668) als reiche p-rLri äst' ao^uavits aufhob. Fran-cesco de Paola sss 1507), dessen Leben als abenteuerliche Übertrei-bung des Lebens Jesu dargestellt wird, hat dieMinimi als ÜbertreibungderMinoriten begründet, von SixtusIV sl474) und in weiterer Ausbil-dung der Regel von Alexander VI s1501) bestätigt.In Spanien undItalien vereinigten sich Eremiten unter dem Patronate des h. Hier ony-mus ss. 1370).^) Die Olivetaner sOonZr. 8. Narias rnoutis Oli-voti) wurden als Benedictinercongregation von Joh. Tolomei ausRührung über sein wiederhergestelltes Gesicht in einer Wildniß bei Sienagestiftetund von JohannXXIIsl 319) anerkannt.^) Birgittesss 137 3),eine fromme, informatorisch und doch päpstlich gesinnte Seherin aus demköniglichen Hause Schweden, nachdem sie die Pflichten der Gattin undMutter erfüllt hat, gründete den Orden des Erlösers sinsgemein Oräo8. Lii-Kittas) mit Urbans V Genehmhaltung s1370). Nach der Regel injedemKloster 60 Nonnen, zu ihrem geistlichen Dienste 13 Priester, 4 Dia-konen und 8 Laienbrüder, sie alle und alle Klöster des Ordens, der in dennordischen Reichen vorherrschte, der Abbatissin vonWadstena als demAbbilde der h. Jungfrau Unterthans)
K. 243. Freiere Vereine.
Einzelne Frauen in den Niederlanden hatten sich schon im 11. Jhh.für Werke der Barmherzigkeit ohne unbedingte Gelübde zusammengethan,vomVolkeBeghinen, Betschwestern, genannt. Sie mehrten sich im 13.Jhh., als viele sich von der allgemeinen Kirche wie vom Kloster unbefrie-digt fühlten, oder wegen Armuth die Einkleidung nicht erlangten. Frauen-stistesder Osnonissas sasoulsrss) wurden zunächst für adlige Wittwen und
LuULiiimi OnriiistitLiiuiii. Low. 715 SS. k. I. ck) LallLriunrRoin. 1.1. x. 110.Lots.88. kevi. 4V II. x. 447. e) INoiönt, Di-rloZ. äs oiiß. 0. 8siv.velis. Lruä. 1. I.s Lcta 88, äul. T. VII. x. 333. sl Lvta 88, ^.xi. V I.x. 163. Sslxot 1. VII. x. 428. /-) SolstM, LiooLis I. III. x. 43. r. IV. x. 1.
r) Rn^nalä. nä ann. 1328. H. 50. k) 8ir§i1tn6 Itsvelnbioilss, sä. Luirsorörnatn,Üoiu. 488. 4. u. o. illastr. n Oons, Dnrnnlo, Rom. KOK. 828. 2 I. k. Leben in : Vn-stovii Vitis ^auiloiiia. llol. 623. 1. c. aotis Lrici Lenrol, vxs. 708. 4. sL. Clarns,Leben d. h. Br. Rgnsb. 856.s V Lnmwsiicd, ä. NstliZs Liiz. Hgöventi. 863. Übrs.v. Michelsen. Gotha 872. Regel b. Zolstkn. Liookis 1. III. 100.