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Vorrede.
Die vorliegende Arbeit bildete ursprünglich den Gegenstanddreier Vorträge, welche der Verfasser in den Jahren 1888 und 1889in der antiquarischen Gesellschaft in Zürich hielt. Dieselbe ist aberdurch vielfache Zusätze und neue Forschungen des Verfassers be-deutend erweitert worden, auch hatte derselbe seither die Gelegenheit,die Gegenden, welche die Armee Suworoff’s auf ihrem Zuge durchdie Schweiz zu passiren hatte, grösstentheils aus eigener Anschauungkennen zu lernen, so die Gotthard- und Oberalp-Eoute, die Umgebungvon Andermatt mit Urnerloch und Teufelsbrücke, das Muotathal,den Prageipass, das Klönthal und den Panixerpass. Auch kennt erdie Umgebungen von Zürich und Constanz genauer und hat dasTerrain zwischen Andelfingen und dem Kliein in Augenschein ge-nommen. Er will nicht die Vorstellung erwecken, als ob er indieser Schilderung sehr viel wesentlich .Neues zu bieten hätte. Alleinauf der andern Seite glaubt er ohne Uebertreibung behaupten zudürfen, dass keine der bisherigen Darstellungen, die vom Antlieilder Küssen am schweizerischen Feldzug von 1799 handeln, denmodernen Anforderungen, wie man sie an solche Geschichtswerkestellt, in allen Theilen Genüge leistet. Es wäre ja sehr ungerecht,die Lokalkenntniss und militärische Erfahrung, mit welcher WilhelmMeyer die Schlacht bei Zürich geschildert, den Scharfsinn, mitwelchem von Sybel den grossen russischen Angriffsplan auf seinenwahren Urheber zurückgeführt hat und das Verdienst Bernhardis