r2 Früchte aus den sogenannt-
Orpheus, Amphions, oder gar eines himmlischen Ge-nius seyn möchte. Hatte BoulainvillierSz. E. aus den zwey und vierzig Folio-Bänden vonBerichten, die über den Zustand Frankreichs aufBefehl des Herzogs von Bourgogne einlangten, «inG-mählde entwerfen wollen, wie aristokratisch wäre-es geworden! Hätte Bossuet eine Geschichte fei-ner Zeit geschrieben, welch eine klerikalische Gestaltwürde sie gewonnen haben, da z. B. der Abt deEhoisy seinen König zu einem förmlichen David undSalomo machte. Die jüngste, spateste Tochter Mne-mosyncns ist die Muse einer wahren Geschichte; wennwir in Mitte oder zu Ende des Jahrhunderts ansie oder an Vorlauferinnen derselben kommen wer-den; mit welcher Freude wollen wir sie begrüßen!mit welcher hoffnungsreichen Aufsicht auf zukünftigeZeiten wollen wir sie umarmen!
Damit wird den Geschichtsforschern Frankreichsund Englands unter Ludwig, Wilhelm und Annaan ihren Verdiensten nichts geraubet. Sie übtensich in altern Zeiträumen, über die sie frey schrei-ben durften. Der Idrave *) Mezerai in Frank-reich, Rapin de Thoiras in England thaten, soviel sie konnten; St. Reals Geschichte der Ver-schwörung in Venedig, du Bos Geschichte der Liguevon Cambrai, Vertots Revolutionen mehrererVölker, Roll in u. f. werden immer noch mitWohlgefallen gelesen. Die zum Apparat der Ge-schichte in Bibliotheken, Sammlungen oder in hi-storischer Kritik beygetragen, le Long, Lanciere,
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) Allzu verkannte.
M.