goldnen Zeiten.
t i r
von den Eigenheiten seiner Denkart, von seinem ver-borgnen Glauben und Aberglauben, vom qebcimstenSchatz seiner Traume und Spekulationen Rechen-schaft geben sollte, wird vom meisten den Grund da-von in Eindrücken der Jugend finden, in der unsAlles wie ein Mahrchen vorkommt. Viele setzendiesen Mahrchentcaum fort bis zu ihrer letzten Le-bensstunde.
Selbst der Glaube an einen bösen Geniusals ob dieser mit uns ginge, um unsern besten Ent-würfen immer einen Fleck anzuhangen, einen Quer-strich zu machen, und sich dessen zu freuen, selbstdieser Glaube scheint der edleren Menschennaturnachtheilig, wie gern ihn auch die neueste Philosophiein Schutz nehmen möchte. Die Menschheit mußeinmal dahin gelangen, daß sie, ihrer selbst ge-wiß, einsehen lerne, wie auch die Queerstriche unsresSchicksals von keinem als der großen und gütigenMutter der Dinge nach ihren ewigen Ge-setzen gezeichnet wurden, und daß die Fehler,, diewir selbst, die Bosheiten, die andre gegen unsbegehen, Vcrirrungen des menschlichen Verstandes,Krankheiten des menschlichen Herzens seyn, dieunsre heilende Pflege erwarten. In diesem Lichtder Natur betrachtet, verschwmdet aus ihr der großeböse Dämon; sein Reich ist zerstöret. Die klei-nen Ouenronculi in unserm und andrer Herzensollen (selbst im Mahrchen) nie Milregenten desWeltalls oder unsers Lebens seyn; sondern als Feh-ler und. Phantome aufgedeckt, sollen sie verstummenund schweigen.
Eine reine Sammlung von Kindermährchen inrichtiger Tendenz für den Geist und das Herz der