goldnen Zeiten.
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Als Deutschlands erster Sänger, Klvp stock,starb, und ein so zahlreicher Leichcnzug ihm zuGrabe folgte, war es gemeine Frage: „wie? vondenen, die ihm oder vielmehr sich selbst diese schöneEhre erzeigen, wie viel oder wenige, mögen seyn,die ihn kennen, die ihn gelesen, die von seinen Ver-diensten auch nur einigen Begriff haben?" Undnicht neidig war die Frage, sondern natürlich; seineninnigsten Freunden war sie die nächste. I
„Als im Jahr <748. die drey ersten Gesängeseines Messias zuerst erschienen, sagte Kritias, wiewar uns, meine Freunde? Nicht anders, als (umin des Dichters eigner Sprache zu reden) wie, wenn
lkeber beeisete Höhn ein festlicherMorgen emporsteigt.
Nicht nur eine neue Sprache, sondern gleichsameine neue Seele, ein neues Herz, eine reinere Dicht-kunst. Als wir, Lüngling noch, seine ersten lyri-schen Gedichte lasen, war es nicht, als ob die Alkenuns naher gerückt, als ob, um in unsrer Sprachezu dichten, Horaz und die Musen vom Himmel nie-dergestiegen waren ? Ungeachtet des wilden Krahge-schreyes über diese Sprache und Dichtkunst wahrsteder Eifer für dieselbe ein Mertheil-Jahrhundert und