Homer und Ossian.
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Darthula wach auf!
Frühliag ist draußen, die Lüste säuseln,
Auf grünen Hügeln, holdseliges Mädchen,
Wehen die Blumen! im Hain wallt sprießendes Laub.
und von dem traurigen Abschiede:
Nimmer 0 nimmermehr kommr dir die SonneWeckend an deine Ruhestätte: wach auf!
Du schläfst im Grabe langen Schlaf,
Dein Morgenroth ist fern.
Auf immer, aus immer weiche dann, SonneDem Mädchen von Kola, sie schläft!
Nie ersteht sie wieder in ihrer Schöne,
Nie siehst du die Liebliche wandeln mehr!
MNH bewegt zu werden. Wenn ich diesen Gesangund die seufzende Binvela ebenfalls in Sccken-dorfs Composition hörte: so dünkte mich, sein Geistschnebet zu den lieblichen Tönen hernieder und höresie mit an.
Unter allen Nationen, die Italienische se/bst«ich- ausgenommen, hat Ossian seine Probe bestan-den. Wir Deutsche verdanken ihm nicht nur meh-rere zarte Töne in Gerstenbergs Minona, inKlcpstocks Oden, inKosegartens, DenisGedchten u. a.; sondern wer das Schicksal der Zei-ten unter mehreren Europäischen Nationen zurStinme bringen wollte; könnte er anders als Ossiansingn und seufzen?