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12 (1821) Früchte aus den sogenannt-goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrhunderts / Johann Gottfried Herder
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zur Adrastea.

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sie nach einem dunkel-empfundenen Gesetz des Rau-mes, der Zeit und der inneren Thätigkeit zusammen,bis der Verstand sein göttliches Siegel des Er-kennens, des Erfassens darauf drückt, und nach sei-nem innigen Wesen, das Ursache und Wirkung zu-gleich ist, sie an das Band fortgehender Ursachenund Wirkungen knüpft. Wie nun diese mitmancherley Adamen genannte Kräfte in uns von Ei-ner Wurzel ausgehen und zum Gipfel emporstreben :so ist auch das Geschäft, an dem Sinn und Em-pfindung, Phantasie und Verstand unaufhörlich schaf-fen und wirken, nur Ein Geschäft; und welches istdieses? Zns. Chaos der Dinge Ordnung zubringen, durch Selbstthatigkeit sich diese Ordnung zuschaffen, aus dem Unendlichen sich ein Endliches,aus dem unermeßbar - Vielen sich ein genießbaresEins zu erwirken.

Dies uns errungne Gut bezeichnen wir,

Mit Freude des inneren Sinnes und Geistes; wirnennen es unser, mit Freude des Herzens undder Empfindung. Geschehe die Bezeichnung mit Um-rissen des Sonnenstrahls und der Farben im Raum,oder durch Verknüpfung dreyer Momente, der Ver-gangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Zeit,oder mittelst der noch innigern Verknüpfung vonUrsache und Wirkung, die ganz geistig zurGeisterwelt gehöret; allentkalben wird durch dies Ge-schäft Ordnung erschaffen, Genuß bereitet undwir lind, selbst indem wir leiden, Selbstlhäter,Schöpfer. «

Alle allgemeine Begriffe, wie viel Mü-he haben sie mit dem Menschengeschlecht gekostet;und wie freute sich jedes Volk der seinen! Wie Gott-