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gett, Vorschläge und kritische Regeln, unsrer Spra-che die schöne Sicherheit allmählig zu verschaffen,an der es ihr in Vergleich andrer Sprachen nochsehr fehlet. Alles, was zur Geschichte der Sprache,zu ihrer Bildung in einzelnen Provinzen, zu ihrerGrammatik, ihrem Styl, ihren Wörterbüchern ge-hört, wird der Akademie werth seyn z und kein Werkdes deutschen Geistes und Fleißes, eS sey poetischoder in Prose, Uebepsetzung oder eigene Arbeit, wird,sofern es die Vollkommenheit unsrer Sprache betrifft,ihrer Aufmerksamkeit unwerry scheinen.
2. Deutschlands Geschichte. So vie-len Fleiß die Gelehrten unsres Vaterlandes zur Auf-klärung einzelner Punkte und Perioden der deutschenGeschichte angewandt haben: so bekannt ist der Vor-warf, daß wir, sowohl über die Begebenheiten ein-zelner Lander, als über die gesawMte GeschichteDeutschlands, ohnqeachret einiger neuerer schätzbarenWerke, unsern Nachbarn noch weit nachstelln, we-nigstens daß ein patriotisches Studium dieser Ge-schichte noch bey weitem nicht eine allgemeine Liebeder Nation sey. Und doch ist zum patriotischen Geistdes gesammten Ganzen dieses Studium unentbehrlich.Die Poesie kann Scenen der Menschheit schildern,ja auch einzelne Auftritte der Begebenheiten unsrerNation rührend und merkwürdig machen; da abernach dem Zustande Deutschlands ein allgemeines Na-tional-Theater in,den Wirkungen, die man von ihmgehofft hat, beynahe unmöglich ist: so muß ohne Zwei-fel eine philosophische Geschickte ersetzen,was der Dichtkunst abgeht. Und sie kann dies reich-lich , wenn sie, sowohl in Theilen als im Ganzen,ihrem Beruf treu bleibt, die Begebenheiten undHerders W. Lit. ».Kunst. XU. K k N-ackt«-.