zur Abroste a.
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Aeußere Form und Struktur der Regierung thutnicht olles, du die Majorität durch ihre innerenTriebräder (we^s ok tsiinkinZ) gcleiret wird. No-tionen darf der Staat nicht'übersehen, sie sind Prin-zipien des Lebens, und können die größten Unord-nungen und Uebel hervorbringen.
Der Mensch ist ein fürchterliches Thier, beydesdurch seine Leidenschaften und seine Vernunft. SeineLeidenschaften reizen ihn oft zu den größten Uebeln,und seine Vernunft beut ihm dazu die Mittel an.Dies Thier zu zähmen und es biegsam zur Ordnung,zum Menschen zu machen, ihm einen Sinn von Ge-rechtigkeit und Tugend zu geben, ihn von Übeln We-gen durch Furcht zurückzuhalten, zu seiner Pflicht? anzuspornen durch Hoffnung, ihn Innen und Außenzu bilden für die Gesellschaft, ist der Zweck allerbürgerlichen und religiösen Institute, das Bestrebenaller Weisen und Guten zu allen Zeiten. Immer istErziehung für das beste Mittel dazu gehalten.
Sind die Handlungen der Menschen Effekte ih-rer Prinzipien, d. i. ihrer Begriffe, ihres Glaubens,ihrer Persuasionen; so sind frühgcsaete Prinzipiendie Saamenkörner für den Herbst im reifen Alter.Man spricht von Notionen sehr leicht, und doch ha-ben sie den gewaltigsten Einfluß. Meynungen undNotivnen sind ein beständiger Zaum unsrer Lüste undhalten unsern Leidenschaften die Stange, wenn sie sieauch nicht in jedem Augenblick controllircn und re-gieren.
Was zäumt die wilden Begierden des Men-schen ? was macht die Welt bewohnbar, als die prä-