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kurzer Dauer, sie können daher durchaus nicht alseine eigentümliche Folge der Manufactur - Industrieangesehen werden, sondern es kommen solche nochvielmehr und namentlich theilweise fast jeden Winterin den bloss Agricultur - Industrie treibenden Ländernvor, allein man ist solche dort eben so sehr gewöhnt, dassman mit Resignation und mit Stillschweigen die Zeitder Noth erträgt. Vergleicht man daher den durchdie Manufactur-Industrie hervorgerufenen Zustand Eng-lands mit dem eines bloss Agricultur - Industrie treiben-den Landes, so wird man nach dem Gesagten sich baldvon dem ausserordentlichen Vorzug des erstem undder tausendfältigen Segnungen der neuen Erfindungenund Maschinen sich überzeugen müssen.
Ich will zur weitern Begründung dieser Ansichthier noch einige vergleichende Thatsachen anführen,welche so tief in die Bedingungen des Wohlbefindensder grossen Mehrzahl eines Volkes eingreifen:
1) England und Schottland nehmen jährlich in Folgeihrer Maschinen - Einrichtungen die ungeheureSumme von vier- bis fünfhundert Millionen Gul-den für exportirte Waaren vom Ausland ein.
2) Der Bewohner England’s isst im Durchschnittnach der Angabe von Ch. Dupin dreimal mehrFleisch, Butter und Brod, als ein BewohnerFrankreichs , und neunmal so viel aus Waizen-mehl gebackenes Brod als ein Bewohner derpreussischen Monarchie!!
3) Die Dienstklassen der Bevölkerung haben nahean fünfhundert öffentliche Sparkassen, bei wel-