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Vergehen bekannt gemacht werden. Der Beobachter vomfolgenden Tage betrachtete den Erlaß als Fehdehand-schuh , den man aufnehmen werde. Von den Liberalenhingegen, selbst von gemäßigten Antistraußianern wardderselbe freudig empfangen; man beglückwünschte dieRegierung zu der von ihr eingenommenen Stellung.
Noch war der angekündigte Commentar nicht er-schienen. Man erklärte sich das Ausbleiben desselbendamit, die Bürkli'sche Offizin habe, Gefahr dabei wit-ternd,-') dessen Druck verweigert. — Sonntags den25. Morgens rief mich Herr Heß zu sich und wiesmir das Angekündigte vor. 8) Er war ob der Anma-
?) Es war überhaupt interessant zu sehen, wie vorsichtig sichdiese Offizin, selbst bis aus ihr bekanntes Zeikmigsblatt herab,um diese .Zeit und so lange benahm, bis sie sah, daß der Windwieder frisch aus Norden wehte.
Commentar des Central-Comite vom 25. August.
Der engere Ausschuß des Ceatral-Comite andie Bürger der vereinigt petitionirenden Kirchge-meinden.
Theure Mitbürger! Bruder!
Wir beeilen unk, Euch den soeben erschienenen NegierungS-Erlaß zur Kenntniß zn bringen. (Siehe oben Nro 6.)
Wir theilen Euch mit unserer gewohnten Offenheit den obigenBeschluß mit; Ihr werdet mit uns bedauern, daß der NegierungS-rath, durch böswillige Einflüsterung veranlaßt, sich bewogen fin-det, das Central-Comite mit unverdienten Beschuldigungen zuüberhäufen. Nie hat es etwas anderes gethan, als wozu es vonEuch beauftragt worden ist, und bewegte sich immer innert denSchranken der Verfassung und der Gesetze; wir appelliren deßhalban Euch und an die ganze Welt!
DaS Central-Comito ist vollkommen damit einverstanden,daß es ihm nicht zukommt, Befehle oder Aufträge an die Ge-meindsbeamten zu ertheilen; es hat dieß aber auch nie gethan,