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Beitrag zur Geschichte der Revolution vom 6ten September 1839 / Von H. Weiss
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schiedenen durch die Einstimmigkeit des dort versam-melten Volkes unterstützten Wünsche ihm zur Kenntniß

gegen sich nicht durch Verfügungen zu mehren, welche (undwir sprechen hier die Gesinnung der entschiedenen Mehrheit un-serer Mitbürger aus) das biedere und die Verfassung und Ge-setze unwandelbar festhaltende Volk des Kantons .Zürich aus un-verdiente Weise tief kränken.

Fast alle Gemeinden hatten im März dieses Jahrs ihreAusschüsse gewählt, um sich zu berathen, wie die Gefahr desdurch das beabsichtigte Wirken des Herrn vi. Strauß an un-serer Hochschule befestigten Unglaubens von unserm Vaterlandabgewendet werden könne. Ruhig waren die hiefür bezeichnetenWürger zusammengetreten. Sie erlaubten sich weder ungesetzlicheSchritte noch Drohung von solchen; sie glaubten ihre Pflichterfüllt, als sie die Petition vom 8. Mai entworfen und denGemeinden zu freier Abstimmung vorgelegt hatten. Die frei-willige allgemeine Billigung und Annahme derselbe» war ihrLohn.

Aber die h. gesetzgebende Behörde unsers Vaterlandes ver-sagte dem Volke die Garantie für Glaube in Kirche und Schule,um welche es gebeten hatte, und schmerzlich sah es sich an sei-nem Heiligsten von mächtigen und einflußreichen Männern ge-höhnt. Darum sagten wir, die Bezirksabgeordneten, im Name»und im Willen unserer Committenten abermals dem Central-Comite: Leitet die Angelegenheit in der gesetzlichen Bahn wei-ter und strebt, sie zu einem gedeihlichen Ende zu bringen, denndas Volk will Beruhigung über den §. 4 der Verfassung.

Das Central-Comite kam unserm Auftrag auf gesetzlichemWege nach, indem es zunächst in seinem Sendschreiben vom 8.Aug. den Gemeinden, die hierüber ganz ohne Kunde gebliebenwaren, anzeigte, worin der h. große Rath den Bitten desVolkes entsprochen, und worin nicht, als plötzlich der Erlaßder h. Regierung vom 2Z. Aug. uns und unsern Mitbürgernkränkend zur Kunde kam. Denn die in demselben dem Central-Comite Schuld gegebenen Bestrebungen zur Aufwiegelung unddes Mißbrauches des Staatsorganismus zu ungesetzlichem Zweckesind in unser Aller Augen ein unverdienter und grundloser Vor-