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„Die güldene Zeit wünschet ihr vom Himmelhernieder. Sie erscheinet euch in diesen zwey ern-sten Gestalten. In ihren Händen ist Maas undScepter; sie lenken das geheimnißreiche wilde Ge-spann. Die Krone des Wohlstands und der Sicher-heit auf ihren unsterblichen Häuptern, heißen sieWahrheit und Recht."
„Aber sie schweben zu Euch nicht nieder. Eu-ren Gedanken und Begierden Maas, die Zügel Eu-rer Leidenschaften, der Befehlstab der Vernunft istin Euch. In Euch wohnt Recht und Wahr-heit; wenn ihr sie vernehmt, und ehrt und übt,so nur wird Euer Glück. "
„Die beyden droben, die Adrasteen derWelt, lenken die wilden Mächte mit fester Hand.Diese blicken hinauf und gehen dahin, wohin dieFührerinnen sie zügelnd lenken. Thut das Eureund traut der ewigen Welt-Ordnung."
So sprach der Jüngling, entschwebend inshimmlische Blau; langsam zog der Wagen hinabzum Rande des westlichen Horizontes.
Betroffen stand die Versammlung. Der Aelte-ste derselben sprach:
„Wir hoffen auf Zeichen und Zahlen, wir knü-pfen Wünsche an ein Phantom, ein kommendesJahrhundert. Kinder des Vorigen, nehmen wir eSnicht in uns mit? in unsrem Gemüth, in unsrerGewohnheit. In uns, in uns ist der Scepterund Maas; am Vorigen lasset uns lernen. Dasneue Jahrhundert schaffen Wir: denn Menschenbildet die Zeit und Menschen schaffen Zeiten. "