S2 I. Begebenheiten und Charaktere
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Mit der Zeit, die alles wendet und ändert, ka-men die Britten auch auf andre Gedanken; undwiewohl man diese Gedankenanderung der Königinnichtigen Dingen, einem Paar Handschuh, einemverschütteten Glase Wasser der Lady Sara Marlbv-rough beyzumessen gewohnt ist, so war es doch wohldie veränderte Lage der Umstände, die endlich auchdie Britten Vernunft lehren mußte. Ludwig wargedemüthigt, wie vielleicht nie ein stolzer König ge-demüthigt war; Wilhelms Haß gegen ihn warenOpfer genug gebracht, und Englands Macht, Ruhm,Glück standen in vollestem Glänze. Dabey aberwaren sie mit theuren Kosten erworben. Des Feld-herrn Ruhm- und Geldsucht erregte eine dritte Sucht,den Krieg so lange als möglich zu führen. Indeßwar der Kaiser Joseph gestorben; der Werber um dieSpanische Krone, für den man stritt, war Erbe dergesammten Lcstcrreichischen Monarchie worden; wärees nicht die größeste Thorheit gewesen, einen Kriegfortzusetzen, der eben ja zu Vertheilung der Euro-päischen Macht geführt ward? So schloß sich (konntees anders seyn?) der Utrechter Friede, das
*) Schwanger mit Europa's Schicksal u. f.
*') In einem Feldzug sank das Werk wie langer Zeiten!Ihr Leben harten Millionen MenschenUmsonst geopfert —