Band 
Adrastea I.
Seite
52
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52 ' I. Begebenheiten und Charaktere

ist, ausgeführt werden können. Daß Euch derglei-chen nie gelinge, dürft Ihr nur Eins, die genaueund strenge Wissenschaft als eine Auf-klarerin, stolz verachten. Die Verachtete rächt sichgewaltig.

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Neben der Akademie der Wissenschaften blühtemit dem Anfange des Jakrhunderts (170») auch eineandre Tochter Ludwigs oder vielmehr Cvlberts, ihreetwas altere Schwester, die Akademie der In-schriften neu auf. Den Inschriften zwarhat sie wcnig gefrommt, wie diese denn auch nurein vorübergehender untergeordneter Zweck zur Befrie-digung des siegenden und bauenden Königes vereinstgewesen waren; dem menschlichen Verstände aberhat das Institut fast wie die Akademie der Wissen-schaften Dienste geleistet.. Denn wäre auch jenebleierne Gründlichkeit gelehrter Antiquare , jene All-wissenheit der Kritiker in Lesung der Alten vielenFranzösischen Belletristen nicht eben gegeben gewesen;wo ein Heller Blick, eine leichte Zusammenstellunghinreichte, erläuterten sie oft glücklich. Und dann,wer erkühnte sich , eines beliebten National - Unter-schiedes wegen, Jedem, der zu dieser Nation gehö-ret, gründliche Kenntniß der Alten zu versagen?Die großen Namen Casaubon, Saumaise,du Valois u. f. vot den Zeiten der Akademie,in diesen Zeiten eine gute Anzahl Andrer würdenihn der Unwahrheit strafen; Freret allein stündestatt vieler da. Rühmlich ists, daß man am Ende