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Zeiten von Asiens Gebirgen herabgestürzt; Tatarn undHunnen haben Jahrhunderte lang Länder durchzo-, gen; mit den Horden selbst wich auch die Sprache^ zurück und ging, außer wenigen Resten, in den! hurchzognen Ländern unter. Die Türkischei Sprache, in welcher der Großherr allein Vertrage? unterzeichnet, so gebildet sie von manchen Seiten^ scheint, beym despotischen Besitz ihrer Reiche hat sie! zur Alleinherrschaft über Zungen und Geister nie ge-langen mögen.
Eben also die Sprache der Deu tsc h en V ö l-ker, die einst in Frankreich, Italien, Spanien,Portugal, selbst in Afrika herrschten. Aendernkonnten sie die Sprache der Eingebornen; vertil-gen aber konnten sie solche nicht. Sie selbstverlohren sich in den Geist ihrer überwundne»Völker.
Die Römer, ungeachtet zu Anerkennung derRömischen Majestät in allen Provinzen Gesetze ge-geben waren, und auf diese mit Römischem Ernstgehalten ward; den Vortritt der griechischen Sprachevor der ihren konnten sie nicht hindern. In Gerich-ten durfte jene nicht gebraucht werden; Kaiser K l au-dius nahm einem Asiatischen Abgesandten das Rö-mische Bürgerrecht, weil er kein Latein verstand;Tiberius, als in einem Befehl das Wort Em-blem gebraucht werden mußte, unterließ das ganzeEdict lieber. Dies alles hinderte nicht, daß spätereKaiser , Marc-Aurel,. Julian, sogar in ihrschrieben und damit das übelste Beyspiel gaben.
2. Wie nun war die gr i echi sc h e S p r a-c h e zu dieser Ueberlyacht gelanget? Allerdings tru-