mit und ohne Anekdoten. i33
der IVlsäairrs äs IVIsantenon etwas übel befunden,daß ihn der-König fortgehen geheißen, daß er zuFuße nach Hause gegangen sey, wo sich das Uebelvermehrt habe. Man habe Mittel an ihn gewandt,die er aber von sich gegeben; er sey gestorben. Undso schnell gestorben, daß sein Sohn Barbesieur, dener zu sehen verlangt habe, indeß er aus seinemZimmer geeilt sey, ihn nicht mehr habe sprechenkönnen
„Man kann sich die Ueberraschung des Hofesdenken. Ich, damals kaum r5 Jahr alt, wollte dieFassung des Königs bey einem Vorfall solcher Artsehen, eilte nach Hofe und folgte ihm aus seinemSpaziergange bemerkend. Er schien mir ganz i«seiner gewohnten Majestät; nur hatte er, ich weißnicht, was Leichtes und Freyes *), das mich um somehr überraschte, weil ich damals und lange nach-her die Dinge noch nicht wußte, die ich eben gemel-det habe. Ich bemerkte, daß, statt daß er sonstseine Fontaine» besuchte und die Spaziergänge imGarten wechselte, er jetzt längs der Balustrade derOrangerie auf- und niederging, wo er die Aussichtauf die Surintendance hatte, wo eben Louvvis ge-storben war. Wenn er gegen das Schloß kam, saher immer dahinaus. Der Name Louvois wurde nichtausgesprochen, noch sein Tod erwähnt, bis ein Ofsicierdes Königes von England aus St. Germain ankam,'der ihn noch auf dieser Terrasse fand und ihm imNamen seines Herrn über diesen Verlust kondolirte.
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