unter Wilhelm und Anna.
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Wie zu jeder, so muß auch zu dieser Menschen-gattung die Natur selbst die Anlage gemacht ha-ben ; gewöhnlich verrath schon ihre Bildung etwasAußerordentliches oder Nicht - Gemeines. Sowohlschöne Gestalt als Unform kann dies Auszeichnendeseyn; in der Unform selbst aber ist das, was sieankündigt, nicht gemein, nicht häßlich. Manchetrieb sogar der Umstand, daß sie sich als Vernach-läßigte von der Natur ansahen und auf dem gemei-nen Wege fortzukommen sich nicht getrauten, zu Er-werbung eines Talents in ihnen an, das sie unge-wöhnlich auszeichnen sollte. Platte Menschen ver-spotteten sie, oder versagten ihnen auf dem gemeinenFahrwege verächtlich die Mitfahrt; sie mußten sichalso nach einem eignen Wege umsehn, der auch nachBabylon führe.
Meistens also sinds Behandlungen derMenschen und des Schicksals, insonderheitfrühe Eindrücke der Jugend, die Dem undJenem einen eignen Schwung gaben. Die Bekannt-schaft mit seltnen Eharakleren, oft der Anblick einesEinzigen, der dem Jünglinge unauslöschlich blieb,ein Wort, das er sprach, eine Art, mit der er sichbenahm, ein Zug« eine Geberde, sie spannen in ver-jüngen Seele ein Gewebe an, das diese in der Stillefortwebte. Verborgen lief der Strom unter der Erde,bis er unversehens hervorbrach. Bey mancher Ge-dankenreihe, die unser ganzes Leben durchläuft, kön-nen wir uns kaum selbst vom ersten Moment oderder Wurzel ihres Daseyns Rechenschaft geben. Vielzu unbeachtet ist die Wirkung der M »klebendenauf zarte Gemüther. Wir finden Beyspiele, daßMenschen lebenslang in der Weise und Art,