Band 
Adrastea I.
Seite
254
JPEG-Download
 

III. Großbritannien

2Z4

Sieh jene Mutter, deren HerzVerwebt sich in der,Kinder Schmerz,Die in bedrohender Gefahr,

Entrissen sich, in Ihnen war,

In Ihnen lebt', in Ihnen lirt —Sprich, fühlet nicht die Mutter mit?Die Ruh und Leben selbst vergaß,

Und sich den Klauen, sich dem HaßDes Geyers stark entgegenstellt,

Ganz Mutter nur, indem sie fallt.Sie sieht den Tod und fühlt ihn nichtIm höheren Gefühl der Pflicht.

Laß mich die Helden nicht durchgeh«Die auch, wie sie, den Lod gesehn.

Sie starben nicht, indem sie starben;

Nicht weil sie Lorbeer sich erwarben,

Richt weil im Lod ein WiederhallZurückklang ihres Namens Schall;

Das reiche Mitgefühl, ihr LebenFür andre froh dahin zu geben,

Zu retten sie vom Untergang,

Zu leben fort, auch ohne DankIn Ihrem Wohlseyn fortzuleben —

Dies reiche, lohnende BestrebenUmfassend vieler Menschen Glück,

Es war ihr letzter Augenblick,

Die Liebe, die sich nie vergißt,Sprich, ob die Selbstin Liebe ist?Mag sie sich schön in Worten zieren,

Und manchen Taumelnden verführen;

Das Eis in ihrer engen Brust