Band 
Adrastea I.
Seite
259
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unter Wilhelm und Anna.

Wie Manche sind, die vor mir waren,Auch nach kommen große Schaare».

Das Schöne, das ich nah und fernHerglanzen sahe, Sonn' und Stern,Im Wandelgnnge zeigten sieMir der Natur Panharmonie,

Die nie erlaubet still zu stehn;

Sie heißt uns kommen, und auch gehn.

Kann nicht ein Jüngrer mehr genießenAls ich jetzt? Froh und frischer fließenIn ihn die Freuden. Er kann thun;

Und mir? was ziemet mir? Zu ruhn.

Leg' ich mich dann zur Ruhe hin,

Was kümmert mich die Königin?

Was Grubstreet und das Wochenblatt?Minister, Kurl und Hof und Stadt?Sie treiben fort, wie sie es trieben;

Deßhalb sind sie mir nachgeblieben.

Der Tod — man sagt zwar, bilde kaltUnd rein die menschliche Gestalt.

Er heuchelt nicht und schmeichelt nicht,

Er wischt Grimassen vom Gesicht.

Indem die Leidenschaften stöhn,

Verliert sich auch des Leidens Ton.

Jedoch für wen? Für Ruhige,

Für Freunde , für Verzeihende;

Der Feind glaubt auch dem Tode nicht,

Wie unpartheylich Der auch spricht.

So bleib' ihm dann sein Mitgefühl,

Das sag' auf seinem RuhepfühlIhm etwas,— wenig oder viel.

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