im Nord.
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' «r ein galanter Held in einem Grad, wie eS^ außer dem Roman, in der Geschichte wenige geben! möchte. Ware auch nur die Hälfte Dessen wahr,s was das galante Sachsen*) erzählet; so sprä-
- chen wir.- „genug!" und wünschten im Artikel der
- Lustbarkeiten, der Verschwendungen, der Liebschaften,^ der Hof- und Minister-Intriguen dergleichen galante' Helden der Welt nicht viele. Manche Scenen dürf-' ten jetzt auch kaum mrhr gespie^werden können: so' sehr hat sich durch Ucbermach^der Vernunft und
Sittlichkeit auch bey sogenannt-königlichen Ausschwei-fungen der Ton geändert.
Daß seine theuer erkaufte Wahl zur Polnischen^ Krone diesem Reich sowohl, als seinen Erbst'aatenschädlich gewesen, findet jetzt keinen Zweifel mehr,
' da ein ganzes Jahrhundert hinab die Folgen amTage liegen. Nicht nur, daß durch den leichtsinni-gen Angriff Lieflands und durch das Bündniß mitdem Czar, zwanzig Jahre hindurch Verwüstungenin Polen veranlaßt wurden, wie sie seit den Zeitender Tätern kaum gewesen waren, und daß Augustseinen Erblanden selbst den Feind auf den Hals zog;Er hielt, als ob er dazu berufen gewesen wäre, demfurchtbarsten Nachbar Polens die Leiter, zu einerHöhe hinaufzusteigen, auf welcher dessen Nachfolgerfortan dies unglückliche Reich niedriger als Eineihrer eignen Provinzen beherrschten. Der Geist, derunter Johann Sobieski den Charakter der Po-len achtbar gemacht hatte, erlosch mit Ihm völlig,an dessen Stelle Pracht, Luxus und Ueppigkeit tra-
*) I.S 8 sxs gLlsnts Lmrterä. 1734.