Band 
Adrastea I.
Seite
473
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des vergangenen Jahrhunderts. 473

Wissenschaft dem Pomp oder der zcitküczenden, lu-stigmachenden Gaukeley am nächsten; das Wahrein ihnen, der Geist der Wissenschaft warselten volksmäßig. „Was dem Volk gefällt,sagte Copermkus, verstehe ich nicht; was Ich ver-stehe, gefallt Ihm nicht; wir sind geschieden."

4. Wohlthat für die Nation ists also, wennerlesene' große Geister und Gemüther Achtungfür wahre und nützliche Wissenschaftenihr festsetzen und diese als wesentlicheErfordernisse in ihr gründen. Sey esdurch Stiftungen und Anstalten, oder durch Gesetzeund Einrichtungen ; gnug, daß die Wissenschaft nichtum kärglichen Lebensunterhalt arbeiten müsse, odergar — betteln nie gehen dürfe. Schande für dieNation, bey der dies nicht etwa nur zutrifft, son-dern Tagesordnung ist, selbst nach Gesctzm undInstituten; und jedesmal ist dies der Fall, wenn z. B.in ihr durchaus keineSlellen reine r Wissen-schaft als solcher gewidmet sind, sonderndiese in allen ihren Zweigen nur Brotstellenzugeordnet sind, mithin das Schlechteste demBesten nach - oder beyanlaust. Ein Körper ohnewirkende Hände, ohne gehende Füße ist mangelhaft;gewiß aber auch ein Anderer ohne denkenden Kopf,ohne sehende Augen. Diese müssen heiter undruhig sehen, nicht nur vor Stoß und Hieb, son-dern auch vor Knechts - und Fußdiensten gesichertseyn. Keinen Theil von uns legte die Natur in ei-ne so hohe und feste Burg als das Gehirn, dasWerkzeug des Denkens. Selbst den Sinesenstehen wir nach, wenn unsre Mandarine der Wissen-schaft im Pöbel sich verlierend, für Mangel schwach-