des vergangenen Jahrhunderts. 477
funden hak, wie nirgend hier ganz die Seligkeitwohnet, wie hier nichts daurend, nichts ewig-ersat-tigend ist, der wird von der Erde himmelwärts stre-ben, seinen von leeren Sorgen matten Geist drobenzur Ruhe bringen und sagen:
Glückliche, denen zuerst dies anzuschauen vergönnt war!Die zum Himmel empor stiegen, 0 glückliche Sie!Geringer zu schätzen wird er anfangen, was ihmvereinst das Vortrefflichste schien. Gottes Werkewird er über Alles hochachten, und in ihrer Be-trachtung eine reine, lautere Erguickung finden *).
Schöpfer der Welt! du ewige Macht! Durch alledie Raume
Schallet dein Ruhm; er schallt Himmel und Er-den hindurch!
Selbst das unmündige Kind hallt nach die Stimm';
es verkündet,
Daß der Lästrer verstummt, laut des Unendlichen Lob.
Großer Künstler der Welt! Ich schaue wundernddie Werke
Deiner Hände, nach fünf künstlichen Formen erbaut,Und in der Mitte die Sonn'! — Ausspenderin Lich-tes und Lebens , >
Die nach heilgem Gesetz zügelt die Erden und lenktIn verschiedenem Lauf. Ich seh die Mühen des Mondes,Und dort Sterne gestreut auf »«ermessener Flur —Baker der Welt, was bewegte dich, ein armes, einkleines
Schwaches Erdgeschvpf so zu erheben ! so hoch ,Daß es in Glanz dasteht, ein weithin herrschender König,Fast ein Gott; denn er denkt, deine Gedan-_ken dir naeh.
) krockrcnn, x, L 3 .