Band 
Adrastea III.
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der Humanität.

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den. Das Manuskript muß sonderbare Schicksalegehabt haben: denn in der vorliegenden Schrift:

„N achcicht von Reali s de Vienna Prü-fung" werden sonderbare Umstände lautbar. DieHandschrift, (so sagt der Verfasser) sei 21 Jahreumhergegangen, seitdem sie Pros. Adam Rechen-tz erg in Leipzig, (Christian ThomasensSchwager), dem Buchführec im Jahre rligZ ent-führet. Dieser habe sie untey seinen Bekannten her-umgeschickc, andre auch von dieser Sache zu schrei-ben angereiht, endlich sie Re i m a n n e n überge-ben , der den Kern seiner Literacurgeschichte Deutsch-landes ganz, aber äußerst kraftlos und unvollständigaus diesem Werk genommen, und nur die elendenkindischen Schaalen dazu gethan habe. U. f. AuchKasimirs Kanonik, glaubt er, sey aus sei-ner sogenannten Vernunftcrstattung gezogen u. f.

So anmaßend dies alles klingt, um so mehr Xverdiente das Werk und die Behauptung des Ver-fassers Aufmerksamkeit und Prüfung. Was er überReim anns Geschichte, über Thomasius Hof-philosophie, über den Streit zwischen Leibnitzund Newton, über den Ursprung der Journale,die Sprachenmischerei, über die Nachahmungssuchtund Demuth der Deutschen gesagt hat, ist jetzt un-ser aller Urtheil. Die Zeit hat darüber entschieden,und dieser unbekannte Gabriel Wagner *)

°) Dies war Realis wahrer Name. In Jbcher«Lexicon findet man ihn;, die Anzeige der Unterneh-mungen des Mannes aber ist kaum berühret.