3(>4 Brief« zu Beförderung
Macht und List Und Werkzeuge gegeben habe, dieRäuber, Stöhxer, Aufwiegler und Verwüstet allerWelt zu werden, wer schauderte nicht vor diesermenschenfeindlichen Frechheit? > Freilich sind wir,auch mit Thorheiten und Lastcrrhaten, Werkzeugein den Händen der Vorsehung; aber nicht zu un-serm Verdienst, sondern vielleicht eben dazu, daßwir durch eine rastlose höllische Thätigkeit im grosse«sten Reichthum arm, von Begierden gefoltert, vonüppiger Trägheit entnervt, am geraubten Gift ekelund langweilig sterben. '
Und wenn einige Neulinge mit Anmaßungensolcher Art alle Wissenschaften beflecken, wenn siedie gefammte Geschichte der Menschheit dahin ab»zweckend finden, daß auf keinem andern, als die-sem Wege den Nationen Heil und Trost wiederfah«ren könne; sollte man da unser ganzes Ge-schlecht nicht aufs empfindlichste bedauren?
Ein Mensch, sagt das Sprichwort, ist demandern ein Wolf, ein Gott, ein Engel, ein Teu-fel; was sind die auf einander wirkende MeNfchen-völker einander? Der Neger Mahlt den Teufelweiß; und der Lctte will nicht in den Himmel, so-bald Deutsche da sind. „Warum gießest du mirWasser auf den Klopf?" sagte jener sterbende Sklavezum Mißionar. — „Daß du in den Himmel kom-mest." — „Ich mag in keinen Himmel, wo Weißesind," sprach er, kehrte das Gesicht ab und starb.Traurige Geschichte der Menschheit!
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