der Humanität.
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„Wie alt bist Du» mein Freund?"„Fast dreißig Jahre" sprach der Neger.
»»Nun,
So bin ich Dir neun Jahre schuldig; dennIm ein und zwanzigsten spricht das GesetzDich mündig. Menschheit und ReligionSpricht Dich gleich allen weißen Menschen frei.
In jenem Zimmer schreibet Dir mein SohnDen Freiheitsbrief; und ich vergüte DirDas Kapital, das in neun Jahren DuBerdienetest, landüblich, acht pro Cent.
Du bist so frei als ich; nur unter GottUnd unter dem Gesetz. Sey fromm und fleißig tIm Unglück oder Armuth findest DuAn Walter Miflin immer Deinen Freund."
„Herr! lieber Herr! antwortet I aco d, wasSoll ich mit meiner Freiheit thun? Ich binBei Euch geboren, ward von Euch erzogen,
Arbeitete mit Euch, und aß wie Ihr.
Mir mangelt nichts. In Krankheit pfleget«
Mich Eure Frau als Mutter, tröstete
Mich liebreich. Wenn ich denn nun krank bin" — *
«
„Jacob i
Du bist ein freier Mann, arbeite jetztUm höhern Lohn; dann kaufe Dir ein Land,
Nimm eine Negerinn, die Dir gefällt,
Die fleißig und verständig ist wie Du,
Zur Frau, und lebe mit ihr glücklich. WieIch Dich erzogen, zieh' auch Deine KinderZum Guten auf, und stirb in Friede. — FreiBist Du und mußt e« seyn. Die Freiheit istDas höchste Gut. Gott ist der Menschen, nichtAllein der Weißen Bater. Gäb' er doch