der Humanität.
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deßhalb über die Protestanten hart urtheilte *), wetter sie nicht kannte: so sehr verabscheuete er, selbstals Missionar zu Bekehrung "derselben, ihre Verfol-gung. „Vor allen Dingen, sagt ev zum RitterSt. Georg, zwingt eure Unterthanen nie, ihreWeise des Gottesdienstes zu andern. Eine mensch-liche Macht ist nicht im Stande, die undurchdringxliche Brustwehr , Freiheil des Herzens, zu überwäl-tigen. Sie macht nur Heuchler. Wenn Könige,statt sie zu beschützen, sich in die Gottesvcrehrung.gebietend mengen: so bringen sie dieselbe in Knecht-schaft."
In seiner Anweisung, das Gewisseneines Königes zu leiten **), gibt er Rath-schläge, die, wenn sie befolgt würden, jeder Revo-lution zuvorkiunen. Ich führe von ihnen nur einigean, blos wir sie der vorstehend» Brief federt.
„Habt Ihr das wahre Bedürfniß eures SkaatSgründlich untersucht und mit dem Unangenehmen derAuflagen zusammengehalten, ehe Ihr euer Volk da-mit beschwertet? Habt Ihr nicht Nothdurfk desStaats genannt, was nur Eurer Ehrsucht zuschmeicheln diente?" Staatsbedürfniß, was blqs eurepersönliche- Anmaaßung war? — Persönliche Prä-tensionen habt Ihr blos auf Eure Privatkosteu gel-
*1 Theil« ist in seinen Paflorakschriften, theil« in denAufsätzen seines Zöglings, des Herzogs von Bour-.gogne, ist diese« ersichtlich.
**) Vtremloiis ^»c>ur ts- ä'un tior —
nachgedruckt a 1s Llsxe