Band 
Adrastea III.
Seite
335
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der Humanität.

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bin Kenner und Bewunderer der Alten ging er ih-ren Fußtapfcn nach, indem er in der Phvsik, Mo-ral, im Recht, und im Recht der Völker gemein-schaftliche Grundsätze suchte. Plato, TacitüS,unter den Neuen Bacon und Grotius waren,wie ct selbst sagt, seine Lieblingsautorcn; in seinerneuen Wissenschaft *) suchte er das Princi-pium der Humanität der Völker (stellunaanitü stelle ldlarionl) und fand dies in derVoraussicht (provvssteura) Und Weisheit.Alle Elemente der Wissenschaft göttlicher und Mensch-licher Dinge setzte er in Kennen, Wollen,Vermögen, (twsse, vells, ftüsse) deren ein-ziges Principium der Verstand, dessen Auge dieVernunft sey, vom Lichte der ewigen Wahrheiterleuchtet. — Er gründete den Katheder dieser Wis-senschaften in Neapel, den nachher Genovesi,Galanti betraten **)j über hie Philosophie derMenschheit, über die Haushaltung bet Völker habenwir trefflich« Werke aus jener Gegend erhalten, da

*) krinoip^ ä! UNL seiend» nuova, zuerst her-ausgegeben 172S.

*») Antonio venovssi politische Oekvnvmieist im Deutschen durch eine Uebersetzung bekannt;6»lnnri Beschreibung beider Steiltenbesgleichen. Des ersten Llüris äel Loinineroioäslla grail Lretagn» von Cary, und sein«Lehrbücher zeigen eben so viel Kenntnisse als phi-losophischen und bürgerlichthätigen Geist. AuchMontesquieu hat er mit Anmerkungen her-ausgegeben.