Band 
Adrastea III.
Seite
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der Humanität.

Grundsätze zu veranlassen , ihnen die größeste Pflicht.Um schwarze Thaten , wilde Neigungen zu rechtfer-tigen stützt man sich gern auf verachtende Urtheileüber andre Völker. Pabst Alexander der Sechstehat, (eS ist schon lange) die unbekannte Welt ver-schenkt; den weißen und edleren Menschen hat eralle Ungläubige zu Sklaven zu machen, pontisica-lisch erlaubet. Mit unsern Bullen kommen wir zuspät. Der Kakistokratlsmus behauptet praktisch seineRechte, ohne daß wir ihn dazu theoretisch bevoll-mächtigen und deßhalb die Geschichte der Menschheitumkehren müßten. Aeußcrte z. B. jemand die Mey-nung, M „wenn erwiesen werden kann, daß ohneNeger keine Kaffee- Zucker- Reis- und Tabak-pflanzungen bestehen können, so sey zugleich dieRechtmäßigkeit des Negerhandels bewiesen,indem dieser Handel dem ganzen menschlichen Ge-schlecht, d. i. den weißen edleren Menschen mehrzum Vortheil als zum Nachtheil gereichet." so zer-störte ein Grundsatz der Art sofort die ganze Ge-schichte der Menschheit. Aä rnsiora«, vei Zlorj.um pcivilegirte er die frechsten Anmaaßungen, diegrausamsten Usurpationen. Gebe man doch keinemVolk der Erde den Scepter über andere Völker we-gen „angeborner V or n e hmi g kei t" in dieHände; vielweniger das Schwert und die Sklaven-peitsche.

^ 3. Der Naturforscher seht keine Rang-

ordnung unter den Geschöpfen voraus, die er be-trachtet; alle sind ihm gleich lieb und werth. Soauch der Naturforscher der Menschheit., Der Nr-gxr hat so viel Recht, den Weißen für eine Ab-art, einen gebvrnen Kackerlacken ,,zu halten, alsHerders Werke z. Phil. u. Gesch. Xl. V m.