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BrieH zu Beförderung
derselben plötzlich viele. Noch heftiger und älterwaren die Kriege der Delawacen mit den Irokesen.Nach dem Vorgeben der Delawaren waren sie'denIrokesen immer überlegen, so daß diese endlich ein-sahen, daß bei längerer Fortsetzung des Krieges ihrvölliger Untetgang die unausbleibliche Folge seynmüßte.
Sie sandten also Gesandte an die Delawarenmit folgender Bothschaft: „Es ist nicht gut, daßalle Nationen Krieg führen; denn das wird endlichden Untergang der Indianer nach sich ziehen. Da-rum haben wir auf ein Mittel gedacht, diesem Uebelvorzubeugen; es soll nämlich Eine Nation die Frauseyn. Die wollen wir in die Mitte nehmen; dieandern kriegführenden Nationen aber sollen dieMänner seyn und um die Frau herum wohnen.Niemand soll die Frau antasten, noch ihr etwaszu Leide thun; und wenn es jemand thäte, so wol-len wir ihn gleich anreden und zu ihm sagen: „war-um schlägst du die Frau?" Dann solkn alleMänner über den herfallen, der die Frau ge-schlagen bat. Die Frau soll nicht in den Kriegziehen, sondern so viel möglich den Frieden zu er-halten suchen. Wenn also die Ma«ner um sieherum sich einmal mit einander schlagen, und derKrieg heftig werden will, so soll die Frau Machthaben, selbige anzureden und zu ibnen zu sagen:„Ihr Männer, was macht ihr, daß ihr euch so her-um schlagt? Bedenkt doch, daß eure Weiber undKinder umkommen müssen, wo ihr nicht aufhört.Wollt ihr euch denn selbst vom Erdboden vertilgenUnd die Männer sollen alsdann auf die Frauhören, und ihr gehorchen."