der Humanität.
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Hafenplatz im stillen Meer, über Neckereien derGouverneurs gegen einander wcltverwüstende Kriegegeführt werden? Ja wie oft entsprangen diese auseiner Grille des Monarchen, aus einer niedrigenKabale des Ministers! Eine Geschichte vom wah-ren Ursprünge der Kriege in Europa seit den Kreuz-zügen wäre ein siebenfacher Hudibras, das nied-rigste Spottgedicht, das geschrieben werden könnte.In einer Welt, in der dunkle Cabinete Kriege an-spinnen und fortleiten, wäre alle Mühe der F ri e-densfrau verlohcen.
Leider auch bei den Wilden selbst erreichte dieseAnstalt ihren Zweck nicht lange. Als die Europäernäher drangen, sollte auf Ers.cdern der Männerselbst die Frau an der Gegenwehr mit Antheilnehmen. Man wollte, wie man sich ausdrückte, zu-erst ihr den Nock kürzen, sodann gar wegnehmenund ihr das Kriegsbeil in die Hand geben. Einefremde unvorhergesehene Uebergewalt störte das schöneProjekt der Wilden zum Frieden unter einander;und dies wird jedesmal der Fall seyn, so lange derBaum des Friedens nicht mit festen, unausreißbarcnWurzeln von Innen heraus der Nationenblühet.
Wie manche andre Mittel haben die Menschenschon versucht, streitsüchtigen Nationen Einhalt zuthun und ihnen die Wege zu sperren. Zwischen Ge-birgen wurden ungeheure Mauern errichtet, Zwischen-ländcr zur Wüste gemacht, abschreckende Fabeln er-sonnen und in diese Wüste gepflanzet. In Asien sollteein heiliges Reich den Streisereien der Mon-golen ein Ziel setzen; der große Lama sollte die