der Humanität. 403
«Was ihr der Menschheit thatet, thatet ihrMr selbst. Geht ein zu eures Herren Freude."
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Und warum vcrhelen wir eine Norm der Aus-breitung des moralischen GesetzeS der Menschheit,die uns so nahe lieget? Das Christenthumgebietet die reinste Humanität auf demreinsten Wege. Menschlich und für jedermannfaßlich; demüthig, nicht stolz-avtonomisch; selbstnicht als Gesetz sondern als Evangelium zurGlückseligkeit Aller gebietet und gibt es verzeihendeDuldung, eine das Böse mit Gutem überwindendethätige Liebe. Es gebietet solche nicht als einenGegenstand der Spekulation, sondern gibt sie alsLicht und Leben der Menschheit, durch Vorbild undliebende That, durch fortwirkende Gemeinschaft.Es dienet allen Klaffen und Ständen der Mensch-heit, bis in jeder jedes Widrige zu seiner Zeit vonselbst verdorret und abfällt. Der Mißbrauch deSChristenthums hat zahlloses Böse in der Welt ver-s ursacht; ein Erweis, was sein rechter Gebrauch
vermöge. Eben daß, wie eS gediehen ist, es so vüzgutzumachen, zu ersetzen, zu entschädigen hat, zeigtnach der Regel, die in ihm liegt, daß es dies thunmuffe und thun werde. Der Labyrinth seiner Mrß-^ brauche >md Irrwege ist nicht unendlich; auf seine
reine B.chn zurückgeführt kann es nicht anders alszu dem Ziel streben, den sein Stifter schon in d»m
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