ist um so auffallender, als schon am 4. und 6. Augustdas Regiment wegen Bedrohung des Schlosses aus seinenKasernen nach Paris beordert worden war; sie kann daherkaum anders denn als eine bewußte Einleitung zum40. August betrachtet werden, insofern sie nicht die vomMinisterium gewünschte Entfernung der königlichen Fa-milie aus Paris erleichtern sollte.
Neben dem Schweizergarderegiment, das in Rueluud Courbevoie und in Paris selbst kasernirt war, kamdie Erhaltung der öffentlichen Sicherheit in Paris derGensdarmerie und Nati onalgarde zu.
Die Gensdarmerie flößte wenig Vertrauen ein, seit-dem sie hauptsächlich aus den ehemaligen französischenGarden, die schon einmal ihre Fahne verlassen hatten,rekrutirt worden war.
Die Nationalgarde war durch das Dekret vom 2Z.September 1791, durch welches die Stelle des General-kommandanten aufgehoben wurde, vollends desorganisirt,indem nunmehr das Kommando jeden Monat zwischenden Kommandanten der 6 Legionen, in welche die Na-tionalgarde eingetheilt war, wechselte.
Seit 1789 bestand die Nationalgarde von Paris aus60 Bataillonen, die den 60 Distrikten entsprachen, inwelche Paris zerfiel und deren Namen sie führten *). —
Erst nach dem 10. August wurde die Nationalgarde nackden 48 Sektionen eingetheilt; von diesem Zeitpunkt an sieht mandenn auch nicht mehr die Nationalgarde, sondern die bewaffnetenSektionen einschreiten.