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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Auf zuverlässige Quellen gestützt darf die Zahl dertodte» Insurgenten nämlich allerhöchstens zu 100 und dieder verwundeten allerhöchstens zu 60 Mann angenommenwerden *).

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*) Diese Zahlen lassen sich beinahe mit mathematischer Ge-wißheit begründen. Am 25. Oktober 1792 war nämlich ein Kredirvon 400,000 Fr. für die am 10. August Verwundeten und fürPensionen an die Wittwen und Waisen der Getödteten oder fürderen Äscendenten ausgesetzt worden. Im Jahr 1793 aber wurdeein Verzeichniß über die in Folge dessen verabfolgten Unterstützun-gen und Pensionen aufgenommen. Aus denselben erhellt:

1. daß in Folge des Todes von 28 Individuen, die 16 ver-schiedenen Sektionen angehörten, 26 Wittwen und Waisen und2 Ascendenten Recht zu Pensionen hatten, (am meisten Todtezählte die Sektion der Quinze-vingts, nämlich 4, und die vonMontmartre, nämlich 3);

2. daß 34 schwer Verwundete je eine lebenslängliche Pensionvon 365 Fr. erhielten. Diese vertheilten sich auf 21 Sektionen,und zwar zählten die Quinze-vingts und die Lombards jede 4,und die Gravilliers 3 Verwundete.

Im Oktober 1792 und im Juni 1793 wurden die 48 Sek-tionen von Paris aufgefordert, die Namen der am 10. AugustUmgekommenen anzugeben, damit sie auf einer ehernen Säuleeingegraben würden. Diese Aufforderungen hatten das Ergebniß,daß zu den 28 bereits bekannten Todten noch 10 hinzukamen.Da nur 21 Sektionen, unter diesen aber diejenigen geantwortethaben, deren Mitglieder am 10. August marschiert waren, sorechnet man eher zu hoch, wenn für die übrigen 27 Sektionen,die nicht geantwortet haben, noch 12 Todte berechnet werden,wodurch die Zahl der todten Pariser auf 50 gebracht würde.Die Marseille! Freiwilligen zählten laut eines Etats vom 16. Ok-tober 1792 14 Verwundete; nehmen wir bei ihnen dasselbe Ver-hältniß zwischen Verwundeten und Todten an wie beiden Parisern,so hätten sie 22 Todte gehabt. Die Brester Freiwilligen zählten