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Bonn: £„ = — 0,755" —0,9966 (AB', — £,) +0,0523 X, — 6794 ~ + 608 da +dB' 18
X l9 = —6,909 +0,1347 „ +0,9592 „ -21709 “ -13643 „ ans der Länge
I19 = — 6,904 +0,1346 ,, +0,9596 „ —21534 „ —13775 „ aus dem Azimut
Mannheim: = — 4,675 —0,9985 (AB', -£) +0,04121, —11040 ~ + 1797 da +<5B' 20
+0 = —2,578 +0,1028 „ +0,9357 „ —16561 „ —10404 „ aus der Länge
Lo = —2,573 +0,1027 „ +0,9358,,—16857 „—10725 „ aus dem Azimut
Opel: &, = — 4,197 —0,9974 (AB', -£,) +0,0477 1, — 9536 ^ + 1301 da +<JB' 2 ,
4 = _ 0,311 +0,1415 „ +0,9539 „ —19464 “ —12267 „ +1,3065 4 .
In vorstehender Zusammenstellung sind bei denjenigen Punkten, wo sich X sowohl aus Längewie aus Azimut ergiebt, beide Bestimmungen aufgenommen. Infolge der Ausgleichung weichen sienatürlich nur ganz unerheblich von einander ab, ausgenommen in den Gliedern mit da:a und da,welche bei der Ausgleichung nicht berücksichtigt worden sind. Von den beiden Ausdrücken istderjenige, welcher auf der geogr. Länge beruht, vorzuziehen, was auch bei der Berechnung derZüge berücksichtigt wurde, die nicht direkt in Bauenberg beginnen.
Die für Kiel angesetzten Ausdrücke sind Mittel der von Dietrichshagen und Schwerin hererhaltenen, bis auf wenige Einheiten der letzten Stelle übereinstimmenden Werthe.
Bei Opel ist nicht unmittelbar das von Bonn aus abgeleitete Ergebnis angesetzt, sonderndie Hälfte der Anschlussdifferenzen als Korrektion angebracht, welche bei Weiterführung der Bech-nung bis Mannheim sich gegen die oben mitgetheilten Werthe von 4 und X, 0 ergeben. Diese Korrektionbeträgt für £ nur +0,003", für X aber —0,003" +273 ~ + 88 da. Die letzten beiden Glieder sindeine Wirkung der in Bezug auf da:a und da unvollständigen Ausgleichung; ihre Berücksichtigunggiebt in dieser Hinsicht nachträglich eine Verbesserung. Sie erfolgte übrigens lediglich wegen dergeringen Umständlichkeit des Verfahrens, aber im Bewusstsein der Inkonsequenz, insofern bei denanderen Zügen die entsprechenden Differenzen der grösseren Umständlichkeit halber und in Anbetrachtdes geringen Nutzens nicht auf die Zwischenpunkte vertheilt sind.
§ 32. Die Lothabweichungscomponenten gegen Clarke' s Ellipsoid von 1880.
In seiner „Geodesy“, S. 319, nimmt Clarke 1880 die Halbaxen des Erdrotationsellipsoides wiefolgt an:
a = 20926202 b = 20854895 engl. Fuss. (1)
Bei der Ableitung dieser Zahlen aus den Gradmessungen legte Clarke diejenigen Belationen derMaasssysteme zu Grunde, die er 1866 in den „Comparisons of the Standards etc.“, S. 280, nachseinen Ermittelungen angegeben hatte. Demgemäss benutzen auch wir zur Verwandlung in Meterdie daselbst mitgetheilte Beziehung:
1 Yard = 3 engl. Fuss = 0,91439180“,und erhalten für Metermaass:
log a = 6,804 7014.813 log b = 6,803 2190.757 .
( 1 *)