und derselben Fürbildung.
Mehr alle Dinge zugleich/ noch ewig/ welche du/ durch das Spre-chen machest. O)
Ob nun gleich diese Erklärung deß Worts werde.'auf gewisse Art/ xlconf.'ifmit derChristlichen Warheit einstimmig ist.so fliest gleichwol dieser Erfolg c.L.s,. s-'nicht daraus Herfür / welchen obgedachter Author der Offenbarung c. 7. r.i.görrlrcher Mlarestäc daraus ziehen will/daß das Wort werde alles K».allein/unmittelbarer Weise/treibe/oder rege/und bewege / und keineNatur sey / die diese oder jene Würckung verursache: wie er anderswo/nemlich im dritten Hauptstück deß XIV. Buchs/ die Lehre von der wür-ckenden Natur eine falsche/ errichtete/nichtige / und erlogene heidnischeMeinung nennt / die man meiden/und mit dem lebendigem Wort Gottesverdammen solle; sintemal die Narur nichts wircke/sondern einig allemGottes Wort- Wer erblickt aber hieraus deß Authoris grossen gar zureformir - süchtigen Unverstand nicht/der gar keinen Unterscheid zu stellenwissen / zwischen der schaffenden und erschaffenen Natur. Das WortWerde! nmß man der schaffenden (nsturÄnrl XarurL) und nicht der ge-schaffenen / zu eignen. Die Ordnung aber /und Krafft/ so der Allmäch-tige seinen Geschöpften geboten und eingepfiantzt/gehört nicht zur schaffen-den/sondern zur erschaffenen Natur, und ist keines Wegs dasworroderGebor/ Werde! selbst;sondern eine Krafft/Würckung/ und er-folgt« Gehorsam. Der gute Mann solte den Unterscheid zwischen derersten Ursache aller Dinge/und den Mittel-Ursachen/die wircsussrte.cunän oder Affrer-Ursachen nennen/nicht vergessen haben- Daherer gröblich irret/ wenn er solche / mit einander vermischet/und hernachzu dem Schluß schreitet/es sey keine würckende Natur vorhanden; weilsonst die Natur Gottes Gehülffin seyn würde. Denn es ist eben eine sol-che Folgerey: GOtt bedarft keines Engels/noch Menschens / noch einigesandren Geschöpffs/zum Gehülffen; verwegen ist kein Engel/noch Mensch/noch einiges andres Geschöpft/ vorhanden. Ein anders ist ein GehW/emanders ein Diener. GOtt braucht zwar niemands Hülste / noch Dien-te : doch gefällt Jhms/ den Creaturen die Ehre/ aus hoher Güte/ zu gön-len/daß sie seiner Herrlichkeit dienen mögen: weil sie seiner Hände Merckmd. Also ist auch die Natur eine Magd und Dienerin deß Allerhöch-ien/ so Ihm/ mit allen ihren Kräfften/zü Gebote stehet. Durch welchesein Gebot/sie ihr Vermögen empfangen hat/und behalt / daß sie Ihm)ienen kan/ und ohn welches Gebot sie gar nichts seyn / vielweniger etwaswürcken würde. Durch seinen Befehl und Wort aber/ als d- n rechtenUr-Grund und Haupt-Quelle ihrer Krafft / verrichtet sie alles / was siewürcket. Ihr Wesen und Regen hat sie ursprünglich/durch das Wort/
welches