4 - Der erste V1««ur»/von dar Name aller Vü rge/_
Mater! zur andren gelangen können. Gesetzt derhalben/sie Resolvirunggeschehestets wiederum mdie andre Mater!: so muß doch etwas seyn/das/indem solche Veränderung geschicht/ solchem Abwechsel zum Unter-halt diene/ damit die Korporeitat oder das leibliche Wesen selbiger Ma,teri/ oder desselben Elements / welches verändert werden soll/nichtgarverschwinde/ bevor eine neue Form ist eingeführt worden- Dieser ge-meiner Unterhalt nun ist eben der allgemeine Urstoff (oder die erste Klare-rm) welcher sich/ weder vor oder nach Ankunsst der zweyten Mareri ver-liert / noch in dieselbe verwandelt; sondern in / und mit / und unter dersel-ben/ sich befindet/als wie ein Unvollkommenes unter dem Vollkommenen.Denn der Herr muß die erste nicht also bewachten / als ob sie wesentlich/von der andren/ in so weit/ als sie materialisch ist/und gleichsam der Zahl«ach/gar unterschieden wäre:sondern Erste wird sie nur darum genannt/weil sie noch keine gewisse Form oder Gestalt/ sondern allein eine bequemeFähigkeit zu allerley Formen hat: Andre aber darum/und alsdenn/wennsie eine rechte Bildung / natürliche Vollkommenheit/ und Gestalt erlan-get hat. Durch Gleichnissen wird uns dieses etwas liechter und Hellerwerden. Der Zucker- und Confect-Becker greift! / in ein Vaß / darinnviel Pfund gestoßenen Hut-Zuckers enthalten: etliche Hände voll nimmter zum Zimmet-Zucker; etliche/ die Mandeln damit zu überziehen; etliche/Marzepan davon zubacken; etliche Citronen/Citrinat/ Pomerantzen/damit zu verkrystalliren; etliche/andre Sachen damit zu kandiren; etliche/den Veil/oder die Rosen/oder Naglein/oder Rosmarin-Blühe/ damitrinzustossen; etliche zum Kalmes/Wegwarten oder Zikurien/und derglei-chen. Der Veil-Zucker/ der Rosen-Zucker/ Marzepan/ Kandel-Zucker/und alle die vorerzehlte Confecten/sind nunmehr/nach der Zubereitung/jedes «in besonderer Zucker/ und eins vom andren unterschieden; unter ei,nem dennoch so wol/ als unter dem andren/einerley Zucker (wenn anderseinerley dazu genommen worden) begriffen. Gleich also steckt die ersteMater!/ unter der andren/ verborgen. Eine andre Feuchtigkeit hat derReben-Stock; eine andre der Apffel-Baum/ eine andre die Rose/eineandre die Kirschen / eine andre die Quitten / und Prunellen / eine andrebasMetall. Der Limonien-Safft istgantz anders geartet/als der Maul-deer - Safft. Unterdeften haben doch alle die Feuchtigkeit und Nassemiteinander gemein: und ist ein jedweder der genannten Saftte/von derallgemeinen Feuchtigkeit/ein gewisser Theil/ist so wol Wasser/als das ge-meme Wasser; aber anders gemischet/und von der Natur oder Kunstalso zugerichtet/ daß mans kein allgemeines / sondern ein andres und be-ßmderes Wasser nennen muß. Scaliger gibt ein Gleichniß / von dem
Wachs/