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Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
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45
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_ von der Welt/ und Leerheie _

Ver sichtbaren.DieGicbrbar-wird unterschieden/in öieHimmlische/und

Elementarischo. Die Unstchrbare findet man nicht / bey allen / in glei-chem Verstände. Denn die Platonische Sect verstehet dadurch eineiäe-rl'sche Gestalt-Welt/ oder das jenige Welt-Muster /welches GOtt/ihrer Meinung nach/ vor der sichtbaren Welt/ erschaffen / und diese dar-nach gebildet: weßwegen sie es auch b1un6um arcke-rypurn, dasUr-DUd der Welr/ zu nennen pflegen. Von den Christen/ wird sie ge,kommen/ für den Himmel der Engel. Daß sonst der Menschen Eitehkeit und Ruchlosigkeit auch/ in der Göttlichen Schrifft / weit benamsetwerde/braucht keiner sonderbaren Erklärung; weil die tägliche Übungdieses Worts gnugsam weiset/was damit werde gemeint.

winrerschltd. Es streiten bisweilen die Federn der Gelehrten mit Wa« dieeinander über dem / was die Welt sey; gleichwie die Schwerter der Ge- Welt sey?wältigen / um das/ was in der Welt / auch wol um die Stücke und Thei-le der Welt selbst. Wie beschreibt uns aber der Herr doch die Welt?

Adlerhaupr. Sie streiten freylich beyderseits: und gewinnen offtdie jenige / so das meiste von der Welt begehren / am allerwenigsten. Aberwir tasten sie ihre Händel / durch die Schärfst /mit einander ausführen:und geben hier den Meinungen der Gelehrten das Ohr/die/in ihren Krie-gen / kein andres als das Blut ihrer Federn/ die Dinte/vergiessen. Etli-che derselben halten die Welt für ein grosses lebendiges Thier/und schrei-ben ihr eine Seele zu: wovon bald hernach ein mehrers. PythagoraS ,hat die Welt ? K--- einen Segriffaller Dinge genannt: (a) o)

Lucretius / die Summa aller Summen / oder Summa Summarum kiur-rcku»(0) Andre / das gange Wesen aller Dtngr/darinn alles enthalten/)"^"",und ausser welchem tönst Nichts ist. Wer solcher Beschreibungen ^ kmehr verlangte; dem konnte Apulejus (-) damit dienen. Keine / unter ^jetzt-gesetzten dreyen Beschreibungen/ist verwerfflich;so man die Welt vozm.ri^in weitlaufftigem Verstände nimt/ für einen Begriff aller Geschöpfte/oder erschaffenen Dinge. Ich aber verstehe / an diesem Ort/allein dieSichtbare W«lt: welche ist eine wolgeordnere Zusammenfügung<«/) Himmels und der Erden / und derjenigen Rörper/sodazwi,(H-lo-schen sindrodereinGebLu/ausHimmel/ und Erden/und denen/"-, K«Naruren / zusammen ueseyr / so darin« enthalten. Unter dem eomx-r-.Wort Erde aber / begreiffe ich alle Elementen zugleich. Welches eigent-lich diejenige Welt ist / so PythagoraS einen Geschmuck / eineZier/genannt.

Von dieser sichtbaren Welt/hat sich / unter uns/kurtz zuvor / dieKrage erhoben/ ob sie/ die sonst ein Gebäu/so aus mancherley Körpern zu--

§ ist lammen