himmlisch en Würcku ngen / am menschlichem Le ben, zu
Würden die sechs Planeten/nebest denen vieren welche/mit samt demJupiter / um die Sonne herumlauffen / und bey dieser Welt -- Zeit/ durchdie Stern-Röhre / entdeckt worden/von der Sonnen / nicht begabt;wüsten sie mit einander / samt der Erden / im kalten unvermöglichemStande bleiben / könnten einander / mit Nichts /zu steuer kommen / umetwas von sich zu geiieriren.
Daß aber die Alten in der Geburt - Stellung/auch die Fix-Ster-ne in Betrachtung gezogen/ist noch wol mehr zu verwundern : weilst«noch viel weniger auszurichten vermögen / als die Planeten / wegen ihrerweit - entferneten Höhe. Und dieses ist hieraus zu Messen. Weil sie feu-rig sind ; wie man / aus ihrem Glantze / abzunehmen hat: so scheinis / ihregrösseste Krafft bestehe darinn/daß sie dieser Erden Licht und Warme er-theilen. Zu Beyden aber/ scynd sie so unkräffcig / daß/wenn sie beyNacht / da der Mond nicht scheinet/überall am Himmel alle sämtlich aufshellste gläntzen / niemand dennoch / bey ihrem Schein / einen Buchstab le-sen kan. So kan man auch / von ihnen/ so gar keine Wärme empfinden/daß/bey Winters-Nachten/wenn der Himmel gantz klar/und sie mitvollem Glantze schimmcrn/ sie gleichwol die Gewalt der allerstarcksienKalte im geringsten nicht brechen / noch lindern können So nun ihreWärme und Licht/welches doch ihre fürnehmste Eigcnschaffcen sind/nichtkönnen zu uns herab gelangen: so wüste ich nicht (beschleust endlich Sal-masius) was sie sonst für eine andre Krafft / von einer so mächtigen Höheherunter / der Erden eingicssen könnten: weil mir verborgen / ob sie einigeandre Krafft haben: nachdem mal es offenbar ist / daß die jenige Eigen-schafft / und Kräffte/so in ihnen wohnen/ uns nicht mögen erreichen. /») (-) »-.Se-
Goldsiern. Von einem so hochberühmten und tieff - gelehrten ''-Ui it-lu-nMann/ als Salmasius ist/ hätte ich was wigtigers vermutet. In zweenoder dreyen Puncten/wo mir recht ist/beruhet hauptsächlich seine gantzeWidersvrechung. Erstlich will er/ die Sonne richte alles / bey uns / ohndie andre Gestirne/ zuwegen/ durch ihre Warme und Lischt; wodurch siedie Kräffte/so im Samen verschlossen ligen/aufrechet / und durch unter-schiedliche Bestralung den Ländern mancherley Temperament gebe / fol-gends also auch/ durch solche Temperatur deß Landes / dem menschlichenLeben was zusetze/oder abbreche; die andren Gestirne aber solches nichtleisten können: weil keine Welt (oder Welt-Kugel) in einer andren / et-was zu wircken hat/sondern jedwede ihre Sachen selbst bewircket.DieseSumzustoßen/kan uns Salmasius selber seine sonst gelehrte Hand leihen:
Welcher / wie mich dunckt/seine eigene Satze selbst ruiniret. Ist es wahr/daß/semes Fürwendens/eine Welt/von der andren/gar nicht dependire/
noch