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Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
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1550
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r s so_De r drey und zwaieri gsie Discurs/_

dre/die Vt-randrungen oder Versetzungen der Regimenter von einemVolck auss andre solle verursachen / gar nicht loben Aber daß sie sonst/zu mancher Verandrung / Anlaß geben / auch Vorboten vieler wigtigenNeuerungen au fErden seyn können ; widerspreche ich nicht. Denn essieht meine einma! gegebene Erklärung Grund - fest /alles / was an unse-rem freyem Willm hasstet / sey dem Gestirn nicht unterworffen. Jmmit-telstkanes doch gar wol seyn/daß solche angezeigte Ursachen weltlicherVerandrungen/ vermittelst Alterirung menschliches Leibes und Geblüts/auch das Gemüt / zu grossen Verandrungen / veranlassen/und selbigesweniger oder mehr zur Tapfferktit disponiren.

Adlerhaupr. Mich dunckt/ der Herr sey noch viel zu milde. Sol-len solche himmlische Ursachen entweder mittelbar / an dem allgemeinenZustande eines Landes/etwas würcken/oder auchBotschafften groß-wigtiger Abwechselungen der Regimenter/und andrer Stands-Ver-wandlungen seyn: muffte jederman/ mit solchem Glück oder Unglück/Ge-meinschafft haben : Welches sich aber nicht alsobefindt: sintemal man-cher / aus der Ruin seines Vatterlands / Häuser und Schlösser aufrich-tet. Ich begehre mich hierinn nicht weiter zu vergehen; sondern verlangevielmehr dieses/von dem Herren/zu lernen; wennje das Gestirn/aufgan-tze Lander / ein allgemeines Unheil schütten kan/als zum Exempel einegrosse Wasser-Flut / durch welche viel Meilen crsauffet werden; warumdenn nicht derjenige / welcher im glücklichen Zeichen geboren / dafür sicherist/ sondern eben so wol/ mit den andren/ verderben muß.

Etliche Gsldsiertt.DasGlück eines Unterthanen/oder Einwohners kan auf§d-x'^ie mancherley Wege / von dem Glück deß Vaterlandes abgesondert wer-Gebutts- den ; nachdem die Verandrung / so dem Lande begegnet/gestaltet ist.EtelliiM. Doch wird solche Glücks-Absonderung nur den wenigsten alsdenn zuTheil- Ja es kan sich schicken/ daß ein solcher Fischer im trüben Wasser/an dem gemeinen Unglück / einen gewissen Antheil habe; und doch / durchandre Begünstigung seines Geburt-Sterns / imgleichen durch allerhandgute Gelegenheit zugleich dabey treffliche Seiden spinne. Zum Exempel:Weiln Krieg im Lande; so muß der Schwerdtfeger und Klingenschmied/so wol als ein andrer/Contributjon geben; einer der viel Getreids hat/muß alle übrige Lebens- Mittel so wol theuer kauffen / als andre Leute:aber hingegen können sie beyde desto mehr wieder gewinnen/und in derbösen Zeit eine reiche Müntz - Crndte haben- Also tragen sie zwar / aufjene Art/das allgemeine Unglück auch : werden aber / anderwärts hin-gegen vielmehr ergetzt/indem alsdenn ihr Handel oder Handwerck ambesten gehet. Wie viel oder wenig hiebey ihr Geburts- Stern thun kön-ne/