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Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
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1570
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Unglückli-ches EndePttri Leo«

157a_Der drey und zwantzigsrc L-tscurs/

zuni wenigsten schlechte Ehre damit auf/ und bekommt/ für seine Mühe/von sürnehmen Personen/ Ungnade zur Belohnung.

Adlerhaupr Das haben viel Sterndeuter redlich erfahren^ Pe-trus Leonius/ein Italiänischer Medicus von Spoleto / aber der Stern-deutung allzu tieff ergeben/also/daß ihn seine Wahrsagereyen gar inVerdacht teuflischer Correspondentz gesetzt/ (mästen der AstrologischeFürwitz dazu einen guten Kuppler abgibt) hatte / aus seiner Nativitat soViel erkundschafftet/cr würde plötzlich einmal sterben / und zwar im Was-ser. Was halst ihm diese vorwitzige Vorwissenschafft ? Nichts. Er ver-meinte zwar solchem Unheil / durch seine Vernunft / zu entweichen / wo-mit sonder Zweifel die Göttliche Rache diese seine abergläubische For-schung hat straffen wollen; begab sich derhalben von Padua und Vene-dig hinweg nach Spoleto: damit er/ in selbiger Land - festen Gegend/ deröfteren Überfahrten zu Wasser geübrigt wäre. Es stund so gar langnicht an/daß man ihn zu demBettrüstigemLaurentio deMedices be-rief / um feines Rahts / als eines erfahrnen Artztes / zu pflegen : Daverließ er sich mehr/ aufdieStern-alsArtzeney-Kunst/ ließ sich seineneitlen Wahn bereden / der Patient würde unfehlbarlich wieder genesen;fttzte also die natürliche Hülst-Mittel an die Seiten/in Meinung dieSterne selbst würden denselben kräftig genug kuriren: ohn angefthen/die sichtbare Abnehmung und Verschlimmerung deßKrancken viel einandres drohete. Ais aber Lazarus von Plarsanza / ein wolbenamtcrArtzt / durch den Ludwig Sforzia / dahin geschickt ward / und den grobenwahnsüchttgen Fehler Leonii/ wie auch / was damit verabsäumet wäre/erkannte: verwiest er diesem solchen Hauptfach-und sträflichen Kunst-Fehler/ und eine so unverantwortliche Ermanglung seiner Obligenheit/wodurch gleichwol nunmehr der Patient unersetzlich wäre verabsäumt.Also ward Leonius/mir schlechter Ehre/beurlaubt / vonManniglichenverachtet/und also aus Florentz vertrieben. Nachdem Laureutius deMed ices verschieden; hat mauhernnch Leonium/im DorfsCarega/un-sern von Florentz/ im Grunde eines Brunnen gefunden, l»

Eben so schönen Vortheil hat der Meister in der Vor- undWahrsagerey / Antiochus Tibertus von Celena / zuletzt erwuchset- Erunterstund sich / manche fürnehme Personen / aus dem Gestirn/für Unglück zu warnen; kunte doch sein eigenes mit aller feiner Stern-Kunst / nicht verhüten; daß ihn Pandolfo Malaresta / Herr zu Ri-mim / welchem er den Verlust feines Stands / und Guts / und dieauss rjie Armut geweissagt/nichthattebeymKopffnehmen/und sang-lich

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