den, der hier seine Nückzugslinic zu vertheidigen hatte; erentwickelte gegen sie seine größte Kraft, griff dreimal nacheinander mit der größten Erbitter^ an, wurde aber jedes-mal von den österreichischen Massen, unterstützt von ihrerKavallerie und Artillerie mit Verlust zurückgetrieben. Mar-schall Mortier befehligte hier persönlich und hatte 12,WOMann mit 10 Kanonen und 4 Haubitzen inS Gefecht ge-bracht. Der FZM. Graf Ghulai, dem selbst ein Pferddurch eine Musketcnkugel blcssirt wurde, hätte bisher schoneinen nicht unbedeutenden Verlust erlitten, und mußteeinem noch größer» entgegensehen, wenn er den Feinddurch einen Frontalangriff aus seiner Stellung vertreibenwollte; er durfte auch voraussetzen, daß, weiln der Kron-prinz vordringen und der Attaman Graf Platow im Rü-cken von Var-sur-Aube erscheinen, der Rückzug dcS Fein-des unbezwcifelt seyn würde; er beschloß daher, sich mitdem Besitze dcS Dorfes Fontaine und der Aubcbrückc zubegnügen und das Weitere abzuwarten.
Die Stellung des Feindes auf dem rechten Ufer derAubc gegen den Kronprinzen von Würtcmbcrg war demErsteren ebenfalls so günstig, daß ihre Wegnahme in derFronte nur mit großem Verluste zu erkaufen gewesen seynwürde. Wie der FZM- Graf Ghulai, der Ankunft Pla-tow's entgegensehend, verschob der Kronprinz den Angriff,es nahte dann der Abend Hera», und machte dem Gefechtebei einbrechender Nacht auf beide» Ufer» ein Ende.