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tion Bcaulieu Stellung genommen hat, muß umgangenwerden, sollte sie jedoch nicht abmarschircn, bevor die Um-gehung gelungen, so bleibt ihr gegenüber ein Theil desIV. Armeekorps und eine Abtheilung der Ncfervckolonnedes General Alfuvicf stehen, damit wenn die Umgehungstatt gehabt hat, die feindliche Infanterie gezwungen werde,das Gewehr zu strecken.
Der FM. Blücher gab zugleich den Korpskomman-dantcn bekannt, daß er sich auf der Anhöhe zwischen Tran-nes und der Waldhöhe von Bcaulieu aufhalten werde, wo-hin alle Meldungen zu richten seyen.
Ehe wir nun zu dem denkwürdigen Tage dcö 1. Fe-druarö selbst übergehen, ist es nöthig ein kleines Bild desSchlachtfeldes zugeben, welches bestimmt war, die erstenAnstrengungen dcö Imperators zunichte zu machen, seinenschwer verletzten K'ricgsruhm i» seinem eigentlichen Frank-^irt) wieder herzustellen; dagegen die Fahnen des alliirtcnHeeres auf eine unbestreitbare Weise mit neuen Lorbeer»iu schmücken.
Die eigentliche Ebene von Brienuc zieht sich von denHöhen von Tranucs in einer gedehnten Fläche von Südensiegen Norden bis an die Boire bei Nonay, in einer Aus-dehnung von etwas über 4 deutsche Meilen in der Länge""d zwischen 1'/, bis 2 Meilen in der Breite; sie wird»" Norden von der Boire begrenzt; in Osten von dem in., „cti Ufern rinnenden Bache La Beronne, den Wald